| 23:13 Uhr

Kontingentspieler-Rotation ist passé

 Tomas Vodicka (rechts) hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – seit mittlerweile mehr als acht Jahren läuft er für die Zweibrücker Hornets auf. Foto: Marco Wille/pmz
Tomas Vodicka (rechts) hat die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – seit mittlerweile mehr als acht Jahren läuft er für die Zweibrücker Hornets auf. Foto: Marco Wille/pmz FOTO: Marco Wille/pmz
Zweibrücken. Vor dem nächsten Heimspiel der Hornets hat Stürmer Tomas Vodicka die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Demnach können auch die beiden anderen Kontingentspieler Adam Klein und Ryan Mc Donald am Sonntag gegen Eppelheim auflaufen. Pausieren muss von den Dreien somit niemand mehr. Svenja Hofer

Zumindest für den Rest der laufenden Saison hat sich die Frage nach dem Kontingentspieler-Einsatz bei den Hornets erledigt. Künftig können Ryan McDonald, Adam Klein und Tomas Vodicka zusammen aufs Eis. Denn Letztgenannter hat in dieser Woche seinen deutschen Pass erhalten. Vodicka kam 2007 auf Anraten seines Jugendfreundes und einstigen Teamkollegen beim slowakischen Erstligisten HC Dukla Trenèín, Lukas Srnka, nach Zweibrücken . Seither läuft der heute 32-Jährige für die Hornets auf.

So auch wieder an diesem Sonntag, 19 Uhr, wenn der EHC im Meisterschaftskampf den Tabellensiebten EC Eppelheim in der Ice Arena empfängt. In den bisherigen Begegnungen dieser Spielzeit gingen die Zweibrücker jeweils als klarer Sieger (7:3, 8:2) vom Eis. Eine einfache Aufgabe erwartet Hornets-Trainer Martin Deßloch am Sonntag aber dennoch nicht. "Der Gegner ist sicher schlagbar, aber einfach ist kein Spiel mehr", betont der 40-Jährige, dass die Begegnungen gegen die oberen Mannschaften - Bietigheim, Schwenningen und die Eisbären stehen noch auf dem Hornets-Spielplan - immer schwer seien und gegen die unteren daher die Punkte her müssten, um wirklich sicher einen Playoff-Platz inne zu haben. "Der Schlüssel liegt eindeutig in der Konzentration und Einstellung der Mannschaft", erklärt Deßloch, dass es grundsätzlich kein Problem damit geben dürfe, die Konzentration trotz des Vorsprungs auf den nicht mehr zu den Endspielen berechtigenden Rang fünf hochzuhalten. Wer in die Playoffs will, müsse jeden Gegner ernst nehmen. "Jedes Spiel ist da wie das erste."

Im Heimspiel am Sonntag kann der Zweibrücker Trainer neben den drei bisherigen Kontingentspielern auch ansonsten beinahe auf den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Stürmer Marc Lingenfelser fehlt in den beiden kommenden Partien aus privaten Gründen. Deßloch: "Ansonsten sind nach aktuellem Stand alle dabei."