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Klose wendet Blamage ab

Zweibrücken. Viel Raum für Diskussionen hat das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana gelassen. So suchen auch Nutzer der Merkur -Facebookseite nach Gründen für den schwächeren Auftritt. ski

Erste Ernüchterung. Das Unentschieden der deutschen Nationalelf gegen Ghana dämpft die Euphorie nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen die Portugiesen. Auf der Facebook-Seite des Merkur wurde nach der Partie am Samstag kontrovers diskutiert. Woran lag es, dass Deutschland sich so schwer tat?

Oliver Schneider ist sich sicher: "An den 4 Innenverteidigern und vor allem am Mittelfeld." Matthias Nunold ergänzt, dass sich Jogis Jungs wohl schon zu sicher waren, das Spiel zu gewinnen. Er findet aber, "es war das beste Spiel der WM bis jetzt." Markus Titze hat für das Auftreten der Deutschen nur ein Wort: "Angsthasenfußball." "Die Spieler dachten nach dem 4:0 gegen Portugal, dass Ghana ein Spaziergang wird", glaubt Patrick Gensheimer. Ghana habe gewinnen müssen, daher seien sie aggressiv und hungrig gewesen. "Deutschland fand keine Zuordnung und spielte nach vorne zu zögerlich." Dabei sei gerade in Halbzeit zwei ein super spannendes Spiel herausgekommen. Sein Dank gilt einem Pfälzer: "Danke Miro - du hast uns vor einer kleinen Blamage gerettet." Ghana habe aber auch stark gespielt, entgegnet Thomas Hofer, obwohl er nicht verhehlt, dass "Deutschland einfach auch zu brav war - wie immer, wenn es darauf ankommt". Thorsten Fehrentz pflichtet bei: "Ghana war einfach gut - darf man auch mal zugeben." Und Patrick Fouquet fügt an: "Das zweite Spiel ist immer schwer. Das hat man bei anderen Teams auch gesehen (Italien, Holland). Meiner Meinung nach könnte es mit dem Trainingsrythmus zu tun haben." Die Saison sei lang, die Vorbereitung auf die WM hart gewesen. Viele Spieler fielen da in ein Leistungstief. "Dieses Phänomen konnten wir bei den letzten Turnieren immer wieder erkennen. Der Trainingsplan des Nationalteams ist denke ich darauf ausgelegt, dass wir weit kommen. Und man darf auch nicht vergessen, dass einige Spieler nicht ganz fit sind. Dies könnte noch ein Problem darstellen." Fouquet glaubt aber daran, dass die Jungs es gegen die USA besser machen werden und die erste Müdigkeit dann verflogen ist.