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Kleines Fußball-Turnier vor dem der Großen

Frankreich gegen Deutschland. Das wäre ein schönes Finale bei der anstehenden EM. Bevor es soweit ist, sind in Zweibrücken aber erst noch die Kleinen bei der Mini-EM gefragt.Foto: maw
Frankreich gegen Deutschland. Das wäre ein schönes Finale bei der anstehenden EM. Bevor es soweit ist, sind in Zweibrücken aber erst noch die Kleinen bei der Mini-EM gefragt.Foto: maw FOTO: maw
Zweibrücken. Bevor ab 10. Juni die Fußballstars bei der EM in Frankreich um den Titel kämpfen, sind schon vorher, am 24. Mai, in Zweibrücken die Grundschüler an der Reihe. Bei der Mini-EM kämpfen sie um den Pott. Fritz Schäfer

"Das ist ein wunderbares Los", freute sich Tanja Vedder, Lehrerin der Sechsmorgen-Grundschule. Die beiden Glückskinder Jakob und Franz hatten in der Sitzung des städtischen Sportausschusses der Grundschule am Otterstein in Niederauerbach Deutschland zugelost. Damit vertreten die Sechsmorgen-Schüler bei der Mini-Europameisterschaft am 24. Mai im Zweibrücker Westpfalzstadion die heimische Nation. "Das wird die Kinder sicher freuen", sagte Vedder.

Seit 2006 stimmt die Stadt Zweibrücken auf die fußballerischen Großereignisse ein. Zwei Mini-Weltmeisterschaften und zwei Mini-Europameisterschaften wurden seitdem ausgetragen. Lediglich 2014 wurde der Mini-Weltmeister dann auch Fußball-Weltmeister . Die Sonnenfeld-Schule Homburg gewann sich im deutschen Trikot den Siegerpokal. Wochen vor dem Triumph der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in Brasilien. Ansonsten hießen die Sieger bei den Grundschulturnieren: 2006 Togo (Hohenberg-Schule Homburg), 2008 Kroatien (Albert-Schweitzer-Schule Zweibrücken ), 2010 Deutschland (Sonnenfeld) und 2012 Polen (Thaleischweiler).

Zum sechsten Mal hat die Stadt Grundschulen aus Zweibrücken , den Verbandsgemeinden Zweibrücken-Land und Thaleischweiler-Wallhalben und Homburg eingeladen. 20 Mannschaften aus 18 Schulen gehen an den Start. "Bei der Europameisterschaft nehmen 24 Mannschaften teil. Wir haben leider nicht so viele Teams zusammenbekommen", bedauerte Bürgermeister Rolf Franzen (CDU ) bei der Auslosung. Deshalb strich das Sportamt Irland, Nordirland, Wales und Albanien, die in Frankreich an der Europameisterschaft teilnehmen.



"Die stehen in der Weltrangliste weiter hinten und haben keine Chance", meinte Franzen. Christian Gauf (CDU ) vom Sportausschuss hielt dagegen, dass 1992 das nicht qualifizierte Dänemark als Nachrücker Europameister gegen Deutschland geworden sei.

Franzen betonte bei der Auslosung im Sportausschuss, dass es nicht nur um den Sport gehe. "Die Schulen werden sich im Unterricht mit dem Land, das sie vertreten, befassen." Dazu gestalten die Schüler ihre Trikots selbst. Jede Schule erhält weiße T-Shirts und Farben.

Die Veranstaltung beginnt um 8.30 Uhr mit dem Einmarsch und der Begrüßung. Die Vorrundenspiele auf vier Kleinspielfeldern werden um 9.30 Uhr angepfiffen. Die Halbfinals um 12.45 Uhr und das Endspiel um 13.30 Uhr.

Zum Thema:

Auf einen Blick Gruppen der Mini-EM: Gruppe A: Spanien (Albert-Schweitzer-Schule Zweibrücken ), Portugal (Bechhofen), Belgien (Wiesbach), Rumänien (Breitwiesen Zw), Schweden (Luitpoldschule Homburg). Gruppe B: Deutschland (Sechsmorgen), Frankreich (Hornbach), Türkei (Pestalozzi Zw), Österreich (Thomas-Mann I Zw), Slowakei (Sonnenfeld II Hom). Gruppe C: England (Hilgard Zw), Russland (Thaleischweiler), Schweiz (Rimschweiler), Kroatien (Einöd), Ungarn (Mittelbach). Gruppe D: Italien (Beeden), Ukraine (Sonnenfeld I Hom), Tschechien (Thomas-Mann II Zw), Polen (Dellfeld), Island (Rieschweiler). sf