| 21:28 Uhr

Sportkolumne
Klammern an den letzten Strohhalm

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Der Blick auf die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga tut weh. So richtig. Der 1. FC Kaiserslautern liegt sieben Spiele vor Schluss mit 25 Zählern am Tabellenende. Mit einem Bein stehen die Pfälzer in Liga drei. Und doch ist die letzte Hoffnung bei den Lautrern noch nicht geschwunden, noch besteht die Chance auf den Klassenverbleib. Wenn diese auch schwindend gering ist. Von Svenja Hofer

Nach der Amtsübernahme von Trainer Michael Frontzeck Anfang Februar, nach den Siegen gegen Braunschweig (2:1), Kiel (3:1) und den direkten Konkurrenten SV Darmstadt (1:0), nach der Leistungssteigerung und der zurückgekehrten Leidenschaft war der Hoffnungsschimmer noch weit deutlicher zu erkennen. Doch seit den Pleiten gegen die Kellerkinder Aue und Greuther Fürth (je 1:2) und vor allem nach dem für den FCK so bitteren 2:1-Sieg der Auer gegen Fürth sehe ich schwarz. Denn dadurch ist der Rückstand auf Relegationsrang 16 auf acht Punkte angewachsen. Noch sind zwar auch die davor platzierten Teams aus Fürth (33 Pkt.), Heidenheim (34) und Bochum (34) nicht durch. Doch die Zeit läuft dem 1. FC Kaiserslautern davon. Nur sieben Spiele bleiben, um den letzten Strohhalm noch zu erwischen. Sieben Spiele, in denen alles passen muss, um die große Hypothek, die das Team seit der Hinrunde mitschleppt, noch abzulösen – und am Ende doch noch dem Untergang entgehen zu können.