| 23:15 Uhr

Golf
Katja Müller bleibt Landesmeisterin

Rieschweiler. Golf: Die besten Einzelspieler haben sich am Wochenende auf der Anlage des Mainzer GC gemessen.

Katja Müller (Erster Golfclub Westpfalz) und Malte von Blankenfeld (GC Hofgut Rheinhessen) sind die Titelträger der Landesgolfverbands-Einzelmeisterschaften (LGV), die auf der Anlage des Mainzer GC ausgetragen wurden.

Bei den Herren waren Spieler mit einem Handicap besser als -5,9 startberechtigt. Der spätere Sieger startete mit seinem persönlichen Handicap von +1,6 als Favorit in den Wettkampf. Gleich im ersten Durchgang setzte er sich mit 73 Schlägen an die Spitze des 24-köpfigen Starterfeldes. Trotz einer 72 in Runde zwei, musste er die Führung an seinen Clubkameraden Thomas Höher abgeben, der mit 69 Schlägen brillierte und mit einem Schlag Vorsprung in die Finalrunde starten konnte. Vom Rest des Feldes hatten sich die beiden Rheinhessen zu diesem Zeitpunkt schon deutlich abgesetzt, hatte doch jeder der Verfolger durch mindestens eine Runde über 80 die Siegchancen weitgehend eingebüßt.

In der entscheidenden Runde brachte von Blankenfeld auf dem anspruchsvollen Mainzer Platz wieder eine 73 ins Clubhaus, der Höher nur eine 76 entgegensetzen konnte. Mit einem Gesamtergebnis von 218 Schlägen sicherte sich von Blankenfeld mit einem Schlag Vorsprung den Titel.



Für den Damenwettbewerb waren zwei 18-Loch-Runden vorgesehen. Im zwölfköpfigen Damenfeld (Mindesthandicap -11,9) wurde die amtierende deutsche AK16-Jugendmeisterin Katja Müller letztendlich ihrer Favoritenrolle gerecht.

Den teilnehmenden Spielerinnen des Mainzer GC, Marietta Ruhl, Vivian Rösser, Lea Becker, Janina Böttcher wurden auf Grund der detaillierten Platzkenntnisse ebenfalls Siegchancen eingeräumt. Nach der ersten Runde hatte sich etwas überraschend Jessica Heidenreich vom GC Kurpfalz mit 75 Schlägen die Pole-Position gesichert. Müller lag mit einem Schlag mehr auf Platz zwei, gefolgt von Marietta Ruhl (78).

Die Frage nach der Spielstrategie für den Finaltag beantwortete Müller kurz und knapp mit „Vollgas geben“. Sie benötigte am Sonntag zwar 78 Schläge, trotzdem reichten die 154 Schläge für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Jessica Heidenreich musste nach einem Einbruch (84 Schläge) in der Gesamtwertung noch Marietta Ruhl (78, 80) an sich vorbeiziehen lassen.