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Bundesligaquali knapp verpasst
SV 64 scheitert im Dreiervergleich

Stuttgart. Ihr vorerst letztes Bundesligaspiel haben die A-Jugendhandballer des SV 64 Zweibrücken am Sonntag bestritten. Sie unterlagen beim TVB Stuttgart mit 22:35 (10:18) deutlich. Die ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Klaus-Peter Weinert war völlig chancenlos.

Durch die weitere Niederlage haben die Zweibrücker die direkte Bundesligaquali somit knapp verpasst.

Ohne die beiden verletzten Rückraumspieler Fabian Naumann und Philipp Meiser, die das ohnehin schon große Lazarett der 64er um Kapitän Sebastian Meister noch vergrößerten, waren die Zweibrücker Junglöwen nicht mehr als ein Sparringspartner für die Hausherren. Bereits beim Pausenergebnis von 18:10 war ein Klassenunterschied sichtbar. „Wir sind mit vier B-Jugendspielern nach Stuttgart gefahren. Da war es klar, dass es für uns sehr schwer werden würde. Es war so einfach nicht mehr drin. Im Gegenteil, hätten unsere Torhüter nicht so stark gehalten, hätte die Niederlage noch viel höher ausgehen können“, kommentierte Zweibrücker Trainer Klaus Peter Weinert die ungleiche Begegnung. Am Ende siegten die Gastgeber mit 35:22 mehr als standesgemäß.

In der Abschlusstabelle rangieren die Zweibrücker auf dem undankbaren siebten Platz hinter dem VFL Günzburg. Dabei lagen am Ende mit Günzburg, Zweibrücken und Echaz-Erms gleich drei Mannschaften mit derselben Punktezahl gleichauf. Tragisch für die Junglöwen war allerdings, dass sie zwar den direkten Vergleich mit beiden Kontrahenten gewonnen haben, aber im Gegensatz zu einem Zweiervergleich, wird bei drei Teams eine eigene Tabelle erstellt, bei der nur die Ergebnisse untereinander eingerechnet werden. Da Günzburg zweimal gegen Echaz-Erms gewonnen hat, liegen die Bayern in diesem isolierten Ranking vor dem SV 64. Nach einer überragenden Hinserie und einer katastrophalen Rückrunde haben die Schützlinge von SV-Trainer Weinert die direkte Qualifikation für die kommende Bundesligasaison nur um ein einziges mageres Pünktchen verfehlt.