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Jasmin Külbs kämpft in Georgien

Zweibrücken. Jasmin Külbs vom 1. Judoclub Zweibrücken ist am Wochenende beim IJF Grand-Prix im georgischen Tiflis am Start. Nach ihrer Schulteroperation im vergangenen Herbst befindet sich die 23-Jährige noch in der Aufbauphase. Martin Wittenmeier

"Jasmin hat in den letzten Wochen schon ordentlich trainiert, aber ihr fehlt noch Wettkampfpraxis. Deshalb ist das Turnier in Tiflis , unabhängig von ihrem Abschneiden, so wichtig", betont Külbs Heimtrainer Stephan Hahn. Es sei für alle eine "ungewohnte Phase" und würde wohl noch ein Vierteljahr dauern, bis man endgültig wisse, wo die Zweibrücker Judoka tatsächlich steht.

Gerade in punkto Schnelligkeit und Koordination müsse die gebürtige Böhl-Iggelheimerin nach ihrer mehrmonatigen Zwangspause noch zulegen. Erst vor vier Wochen war Jasmin Külbs auf die internationale Wettkampfbühne zurückgekehrt. Beim Grand-Prix in Düsseldorf musste sie sich mit Rang sieben zufriedengeben, hat noch viel Luft nach oben. Am Sonntagmorgen trifft Külbs in der Klasse über 78 Kilogramm in ihrem Auftaktkampf auf Santa Pakenyte aus Litauen. Zweite deutsche Starterin ist Franziska Konitz aus Berlin, insgesamt 15 Judokämpferinnen haben in der Schwergewichtsklasse für den Grand-Prix gemeldet.

Viele Pausen kann sich Jasmin Külbs in den kommenden Wochen ohnehin nicht gönnen. Im Terminkalender reiht sich ein Wettkampf an den Nächsten. Von Georgien aus geht die Reise in die Türkei. Im Samsun kämpft die Zweibrückerin vom 27. bis 29. März auch um wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Rio. Direkt im Anschluss fliegt sie dann in ein 14-tägiges Trainingslager nach Japan.