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Jasmin Külbs beißt sich durch

 Jasmin Külbs beim Training im Dojo des JC Zweibrücken mit Sergio Oliveira, der sie zu den Wettkämpfen bekleidet. Foto: mw/pma
Jasmin Külbs beim Training im Dojo des JC Zweibrücken mit Sergio Oliveira, der sie zu den Wettkämpfen bekleidet. Foto: mw/pma FOTO: mw/pma
Zweibrücken/Budapest. Der Sprung aufs Treppchen ist der Kämpferin des 1. Judoclubs Zweibrücken am vergangenen Wochenende in Budapest gelungen. Werner Kipper

Die 22-jährige Böhl-Iggelheimerin errang die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse + 78 Kilogramm bei einem Internationalen Grand-Prix in Budapest .

Der Erfolg der Schwergewichtlerin und Sechsten der Weltrangliste, die der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Köln um Bundestrainer Michael Bazynski angehört, ist umso höher zu bewerten, da sich die EM-Dritte der U 23 von Montpellier im April schon seit einigen Wochen mit einer schweren Schulterverletzung herumplagt. "Sie hat einen Riss des Labrums, der Knorpellippe des Schulterblatts, zugezogen", erklärt ihr Heimtrainer beim JCZ, Stephan Hahn.

Bis zur Weltmeisterschaft im russischen Tscheljabinsk (Ural) vom 27. bis 31. August will sie noch durchhalten, um noch weiter Weltranglistenpunkte zu sammeln. Erst dann will sie sich einer Operation unterziehen.

Zu Beginn des Turniers gewann Jasmin Külbs gegen die U 21-Europameisterin aus Serbien, Milica Zabic, vorzeitig. Im Poolfinale verlor sie aber gegen Svitlana Jaronka aus der Ukraine. Nachdem sie in der Trostrunde gegen Sanka Pakontyte aus Litauen sich ebenfalls vorzeitig durchsetzte, traf sie im Kampf um Platz die auf ihre "Angstgegnerin" (Hahn), Iryna Kindzerska, aus Litauen . Nach einem "engen Kampf", so der JCZ-Trainer, besiegte sie die Fünfte der Olympischen Spiele von London 2012.