| 23:54 Uhr

Saarlandpokal
Jägersburg setzt sich souverän gegen SG Ballweiler durch

FSV-Trainer Thorsten Lahm musste nicht allzu lange kritisch schauen. Letztendlich siegte Jägersburg gestern Abend gegen die SG Ballweiler deutlich mit 4:1. Das 1:0 für den FSV fiel bereits in der 5. Minute.
FSV-Trainer Thorsten Lahm musste nicht allzu lange kritisch schauen. Letztendlich siegte Jägersburg gestern Abend gegen die SG Ballweiler deutlich mit 4:1. Das 1:0 für den FSV fiel bereits in der 5. Minute. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Gestern Abend: FSV siegt im Saarlandpokal gegen die Spielgemeinschaft locker mit 4:1. Auch Altstadt und Bous ziehen ins Achtelfinale ein. Von Wolfgang Degott und Markus Hagen

SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim – FSV Jägersburg 1:4 (0:2) Am Ende stand ein klarer Sieg des Oberligisten zu Buche. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse in der Ballweiler Werner-Sand-Sportanlage spielte dem Favoriten FSV Jägersburg auch die schnelle Führung durch Niklas Holzweißig (5.) in die Karten. Danach hielten die Hausherren dagegen, kamen nach dem Seitenwechsel durch den zuvor eingewechselten Michael Güngerich (70.) heran, nachdem Murat Adíguezel (28.) für den Pausenstand gesorgt hatte. Doch nur kurz währte die Spannungsphase, bei der der Verbandsligist um den Ausgleich bemüht war.

SG-Keeper Cedric Kiefer sah beim dritten FSV-Treffer von Arman Ardestani (76.) alles andere als souverän aus, lenkte den Schuss, von der Strafraumgrenze getreten, ins eigene Tor ab. Zuvor hatte Luis Kiefer (74.) mit einem fulminanten Distanzschuss schon das Toraluminium getroffen.

Jägersburg zeigte von Beginn den Willen, die Partie zu kontrollieren. Die Elf von Trainer Thorsten Lahm drängte, entwickelte in der Anfangsphase ein Powerplay. Ballweiler, das mit langen Bällen auf die Spitze Patrick Meyer zu kontern versuchte, befreite sich Mitte der ersten Hälfte, während es nach dem Wechsel noch stärker wurde. Doch der FSV kam nur kurz in Bedrängnis, entwickelte dann wieder seine Spielkultur und der kurz zuvor aufs Feld gekommene Ward Hasan (85.) machte dann endgültig den Sack zu. Ballweilers Coach Peter Rubeck war mit einer Elf angetreten, die gegenüber dem Ligaspiel vom Sonntag auf neun Positionen verändert war. „Ich gebe einigen Spielern die Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu bekommen, die in letzter Zeit wenig zum Einsatz gekommen waren“, sagte er vor dem Anpfiff. Jägersburg, das im Vorjahr erst im Halbfinale vom Regionalligisten 1. FC Saarbrücken (2:6) gestoppt worden war, wartet nun auf einen attraktiven Gegner im Achtelfinale, das Mitte November ausgetragen werden wird.



SV Altstadt – Sportfreunde Bachem/Rimlingen 3:1 (1:0) Im Vergleich der beiden Bezirksligisten sahen die Zuschauer von Beginn an ein offenes Spiel. Altstadts Führung durch einen verwandelten Foulelfmeter (20.) von Moritz Petry war verdient. Zudem hätte der Gastgeber durch Petry, der den Pfosten traf, noch höher zur Halbzeitpause führen können. Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste aus der Bezirksliga Merzig-Wadern einigen Druck, dennoch erhöhte Altstadt in der 65. Minute durch einen Seitfallzieher von Fadi Kawas auf 2:0.

Obwohl Bachem nach einem Platzverweis in Unterzahl war, gelang den Gästen durch Richard Müller (78.) der 1:2-Anschlusstreffer. Mit dem zweiten Treffer von Fadi Kawas (85.) war die Partie für den SV Altstadt aus der Bezirksliga Homburg entschieden.

Hoch zufrieden erklärte Altstadts Trainer Frank Rothfuchs: „Über die 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft, die dieses Pokalspiel aufgrund der Torchancen verdient gewonnen hat.“

SG Erbach - FSG Bous 0:1 (0:0) In einem verteilten Spiel zwischen dem Bezirksligisten SG Erbach und dem Vertreter der Verbandsliga Südwest FSG Bous spielte sich das Geschehen meistens im Mittelfeld ab. Torchancen auf beiden Seiten waren Mangelware. Fünf Minuten vor dem Abpfiff gab es einen Freistoß für Bous. Steven Vogel nahm aus 17 Metern Maß und markierte den Siegtreffer für die FSG Bous. Kurz vor Spielende hätte die SG Erbach durch Andreas Wolf ausgleichen können. Bei einer Hereingabe stand er am langen Pfosten und verpasste den Ausgleich für die SGE.