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Jägersburg setzt auf seine Heimstärke

 Erfolgreich war der FSV Jägersburg (links im Bild Matthias Stumpf im Duell mit Gonsenheims Maziar Namavizadeh) in dieser Saison vor allem daheim. Dort wartet heute Abend der FC Karbach. Foto: Markus Hagen
Erfolgreich war der FSV Jägersburg (links im Bild Matthias Stumpf im Duell mit Gonsenheims Maziar Namavizadeh) in dieser Saison vor allem daheim. Dort wartet heute Abend der FC Karbach. Foto: Markus Hagen FOTO: Markus Hagen
Jägersburg. Der Fußball-Oberligist empfängt heute Abend um 19 Uhr den FC Karbach im Alois-Omlor-Sportpark. Markus Hagen

Einen größeren Schritt in Richtung Klassenverbleib in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar könnte der FSV Jägersburg in dieser Woche machen. Nämlich dann, wenn er heute im Nachholspiel um 19 Uhr auf eigenem Platz gegen den Tabellensechsten FC Karbach und drei Tage später beim Vorletzten Arminia Ludwigshafen gewinnen sollte.

FSV-Trainer Marco Emich will aber nicht von der "Woche der Wahrheit für seine Mannschaft" sprechen. "Egal, wie beide Spiele ausgehen, bezüglich Klassenerhalts wird noch keine Vorentscheidung fallen. Dafür stehen anschließend noch zu viele Partien aus." Genauer gesagt: Nach der Begegnung am Samstag in Ludwigshafen kann der FSV Jägersburg noch in neun weiteren Oberligaspielen punkten.

Punkten jedenfalls kann und will der FSV Jägersburg auf eigenem Platz. Während die Jägersburger auswärts erst sechs Zähler einsammelten, haben sie im Alois-Omlor-Sportpark in ihren Heimpartien schon 22 Punkte geholt. Die Bilanz der letzten sieben Heimspiele sich mit sechs Siegen und einem Unentschieden zuletzt mit einem 2:2 gegen Gonsenheim lässt sich durchaus sehen. Auf die Heimstärke setzt auch Trainer Marco Emich: "Wir haben gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft der Liga auf unserem Platz nicht nur bestehen, sondern auch gewinnen können. Aber wir müssen dafür alles umsetzen, was wir können." Mit dem FC Karbach wartet eine Mannschaft auf den FSV, die zu den besten Teams der Liga gehört. "Sie steht kompakt und ist offensiv sehr gut besetzt", verweist Emich auf die beiden Karbacher Sturmspitzen Enrico Köppen und Sören Klappert hin, die beide in dieser Saison bisher jeweils zwölfmal ins Schwarze getroffen haben.



Beim FSV Jägersburg hofft man nicht nur auf den Heimvorteil, sondern auch auf den Anreisestress der Spieler des FC Karbach. Immerhin müssen die Karbacher am Mittwochnachmittag gut zwei Stunden mit dem Bus die rund 160 Kilometer antreten, nachdem sie am Morgen noch im beruflichen Alltag nachgingen.

Personell kann Marco Emich vor dem Heimspiel fast aus den Vollen schöpfen. Daniel Schommer hat nach Rückenproblemen am Freitag wieder das Training aufgenommen. "Ein Einsatz gegen den FC Karbach kommt aber noch zu früh", betont Emich. Gleiches gilt auch für die sehnsüchtig erwartete Rückkehr von Daniel Dahl, dem Torjäger der letzten Saison (17 Tore). Der FSV-Trainer gibt sich aber zuversichtlich, dass Dahl schon bald zumindest für Kurzeinsätze wieder zur Verfügung steht.