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Fußball-Saarlandliga
In bester Gesellschaft mit Mitaufsteigern

 Nachdenkliche Miene bei Andreas Sorg: Doch trotz des zurzeit vorletzten Tabellenplatzes in der Saarlandliga sieht der Trainer des FC Homburg II noch alle Chancen, den Klassenverbleib zu schaffen.
Nachdenkliche Miene bei Andreas Sorg: Doch trotz des zurzeit vorletzten Tabellenplatzes in der Saarlandliga sieht der Trainer des FC Homburg II noch alle Chancen, den Klassenverbleib zu schaffen. FOTO: Markus Hagen
Homburg. Der FC Homburg II kämpft in der Fußball-Saarlandliga um den Klassenverbleib. Die erhoffte große Verbreiterung des Kaders in der Winterpause blieb allerdings aus. Von Markus Hagen

Der FC Homburg II glaubt weiterhin an der Klassenverbleib in der Fußball-Saarlandliga. Dem Aufsteiger war bereits vor dem Saisonstart klar, dass ohnehin nur das das Ziel sein kann. Und nach 18 Spielen liegt die U23 von Trainer Andreas Sorg nun mit 17 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang. „Damit befinden wir uns in bester Gesellschaft mit dem Mitaufsteigern“, sagt Sorg. Punktgleich mit den Grün-Weißen hat die SSG Bous die Rote Laterne inne. Vor dem FC Homburg steht der FV Schwalbach, der aber nur einen Zähler mehr auf dem Konto hat. Abgeschlagen sind die drei Aufsteiger noch lange nicht. „Es ist noch alles möglich im Abstiegskampf“, betont der FCH-Coach voller Zuversicht. So liegt der SV Hasborn auf Platz 15 mit einem Spiel und dabei vier Zählern mehr auf dem Konto noch in Reichweite.

Seit vergangenem Freitag läuft bei der U23 des FCH nun die Vorbereitung auf die Restsaison. Eigentlich wollte Andreas Sorg seinen Kader verstärken. Aber bis auf Stürmer Valdrin Dakaj, der vom Oberligisten FSV Jägersburg nach Homburg wechselte, wird sich das Aufgebot nicht mehr verändern. „Wir hatten drei Testspieler im Auge, die aber abgesagt haben“, erklärt Sorg. Auch die Verstärkung mit einem möglichen Routinier, der zudem als Co-Trainer Sorg hätte unterstützen sollen, habe sich inzwischen zerschlagen. „Wir haben dennoch noch alle Chancen, die Liga zu halten“, meint Sorg.

Rückblickend auf die bisherige Runde bemängelt er, dass sein Team „in den meisten erfolglosen Spielen unglücklich die Punkte abgegeben hat“. Auch gegen die Spitzenteams habe der Aufsteiger teilweise sehr ordentlich dagegen gehalten. So zum Beispiel beim 2:2 im Ellenfeldstadion bei Borussia Neunkirchen. Für das schwere Restprogramm geht Sorg davon aus, „dass weiter Hilfe aus dem Oberligakader kommen wird“. Womöglich auch durch Spieler, die bislang noch nicht im Sorg-Team aufgelaufen sind. „Wir müssen einfach abwarten, wie die Saison weiter verläuft“. Mit Arbnor Qoroviqi, der in der Winterpause zum Verbandsligateam des FSV Jägersburg wechselte, gab es auch einen Abgang zu verzeichnen. Sorgen bereiten dem Homburger Trainer die Hüftprobleme von Christopher Bugay. „Ich hoffe, dass er nicht länger ausfällt. Zurzeit sieht es aber nicht so gut aus.“



Bis zum Start in die Punktrunde der Fußball-Saarlandliga am Sonntag, 25. Februar, mit einem Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz vor dem Waldstadion gegen den SV Bübingen stehen zahlreiche Vorbereitungsspiele auf dem Plan. Die erste Vorbereitungsbegegnung am vergangenen Sonntag beim SC Halberg Brebach wurde aufgrund von personellen Problemen der Brebacher abgesagt. Am kommenden Samstag, 27 .Januar, ist auf dem Jahnplatz in Homburg um 15 Uhr eine Partie gegen den SV Hermersberg vorgesehen. Für Samstag, 3. Februar, ist um 15 Uhr ein Testspiel gegen den SC Hauenstein terminiert. Auf dem Jahnplatz vor dem Waldstadion empfängt die U23 des FCH am 10. Februar um 15 Uhr den Oberligisten FSV Jägersburg. Gegen den TSC Zweibrücken testet das Sorg-Team am Samstag, 17. Februar, um 15 Uhr in Homburg.