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Eishockey-Regionalliga
Hornets schlagen Eppelheim im Penaltyschießen

Sein Team zeigte erneut keine Nerven: EHC-Trainer Terry Trenholm.
Sein Team zeigte erneut keine Nerven: EHC-Trainer Terry Trenholm. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Déjà-vu für die Hornets: Wie schon im Auftaktspiel gegen Heilbronn ging es für Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken gestern Abend auch gegen den EC Eppelheim ins Penaltyschießen. Und wie vor einer Woche setzte sich die Mannschaft von Trainer Terry Trenholm am Ende mit 5:4 (3:2/0:1/1:1/1:0) durch. Von Martin Wittenmeier

Die gut 700 Zuschauer erlebten erneut einen echten Eishockey-Krimi in der Peter-Cunningham-Memorial-Arena. Die Anfangsphase gehörte diesmal den Hornets. Marc Lingenfelser (6.) und Fabian Fellhauer (8.) schossen – jeweils in Überzahl – innerhalb von nicht einmal 100 Sekunden die 2:0-Führung heraus. Die Eisbären antworteten durch Dominik Deurig (11.), ehe Lingenfelser (12.) erneut im Powerplay zur Stelle war und den alten Abstand wiederherstellte. Das muntere Scheibenschießen im ersten Drittel ging weiter und Roman Gottschalk verkürzte für Eppelheim nur eine Minute später auf 2:3.

Nach dem Wechsel wurde es ruhiger auf dem Eis. Erst kurz vor Ende des zweiten Abschnitts wurde im Eisbären-Lager gejubelt, als Björn Wilts den 3:3-Ausgleich markierte. Als dann Marc Bruns (45.) sogar den vierten Eppelheimer Treffer erzielte, war die Partie komplett auf den Kopf gestellt. Doch wie schon gegen Heilbronn bewiesen die Hornets Kämpferqualitäten und schlugen noch einmal zurück. Auf Vorlage von Maximilian Dörr versenkte Lingenfelser (52.) den Puck zum 4:4 im Gästetor. Dabei blieb es bis zum Ablauf der 60 Minuten.

Im anschließenden Penaltyschießen blieb Neuzugang Dan Radke eiskalt und sicherte den Hornets den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.