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Hornets gewappnet für die Playoffs

 Generalprobe bestanden: Beim 8:2 gegen Ravensburg zeigten sich die Hornets offensiv wieder von ihrer Schokoladenseite. Besonders Ben Payne (Mitte) überragte zum Ende der Hauptrunde. Foto: Marco Wille
Generalprobe bestanden: Beim 8:2 gegen Ravensburg zeigten sich die Hornets offensiv wieder von ihrer Schokoladenseite. Besonders Ben Payne (Mitte) überragte zum Ende der Hauptrunde. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Die Generalprobe vor den Playoffs hat Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken gestern Abend mit Bravour gemeistert. Ravensburg fegten die Hornets 8:2 (5:0/2:0/1:2) aus der Halle, jetzt wartet der Heilbronner EC. Martin Wittenmeier

Die wirklich wichtigen Entscheidungen waren bereits vor dem ersten Bully gefallen. Durch die Niederlage gegen den Stuttgarter EC am Sonntagmorgen bleiben die Heilbronner Jungfalken auf dem siebten Rang und sind somit der erste Gegner der Hornets in den Playoffs. Auch für Ravensburg ging es zum Abschluss der Hauptrunde nur noch um die sprichwörtliche Goldene Ananas. Die Gäste hatten sich am Freitag durch ein 10:2 über den EHC Freiburg 1b das letzte Ticket für die K.o.-Runde gesichert und konnten ebenfalls befreit aufspielen.

Im ersten Drittel bestimmte dann aber ausschließlich der EHC das Geschehen. Mit einem Doppelschlag eröffnete Topscorer Ben Payne den Torreigen. "Eigentlich war die Partie nach 20 Minuten entschieden. Danach haben wir es versäumt, noch mehr Treffer nachzulegen, aber insgesamt war das als letzter Härtetest vor den Playoffs ganz okay. Wir wollten den Zuschauern zum Abschluss der Hauptrunde noch mal etwas bieten, das ist uns gelungen", war Hornets-Trainer Richard Drewniak über weite Strecken mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden. Gerade im Offensivspiel ließen die Gastgeber immer wieder ihr Können aufblitzen. Marc Lingenfelser, Lukas Srnka und wiederum Ben Payne schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 5:0 in die Höhe.

Nach dem Wechsel ließ es der Tabellenzweite der Regionalliga Südwest dann etwas ruhiger angehen, diktierte aber weiter Puck und Gegner nach Belieben. Ravensburg konnte sich kaum aus der Zweibrücker Umklammerung befreien und musste noch vor der Drittelpause weitere Treffer durch EHC-Kapitän Robin Lehmann und den an diesem Tag überragenden Kanadier Ben Payne schlucken. Erst im Schlussabschnitt durften sich die Gäste in die Torjägerliste eintragen. Dominik Fehr und Ludwig Valenti sorgten für Ergebniskosmetik und konnten das Resultat aus Ravensburger Sicht etwas erträglicher gestalten.

Gegen den Heilbronner EC rechnet Drewniak dann allerdings mit mehr Gegenwehr. "In den Playoffs geht es für alle um alles. Das werden ganz andere Spiele. Aber wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, sehe ich uns gegen Heilbronn klar vorne."

Zum Thema:

Auf einen BlickEHCZ: Teucke, Kappes - Kilthau, Hellmann, Lehmann, Brüstle, F. Wendland, Voltz - Frenkle, Machura, Lingenfelser, Srnka, Wolf, Neumann, Dörr, Hähn, Nunold, Payne.Ravensburg : Haas, Buchholz - Delsor, Wissenbach, Fehr, Eisenbarth - L. Valenti, Retzner, Alber, Mayer, Wolf, Heik, Waldherr, K. Valenti.Tore: 1:0 Payne (4.), 2:0 Payne (5.), 3:0 Lingenfelser (11.), 4:0 Srnka (13.), 5:0 Payne (15.), 6:0 Lehmann (26.), 7:0 Payne (28.), 7:1 Fehr (43.), 8:1 Payne (45.), 8:2 L. Valenti (60.).Zuschauer: 732. maw