| 12:08 Uhr

Handball-Oberliga
Homburgs Hoffnung ruht auf Hendrik Schmitt

Mit aller Macht punkten wollen Muhamet Durmishi (weiß) und der TV Homburg am Samstag in Vallendar.
Mit aller Macht punkten wollen Muhamet Durmishi (weiß) und der TV Homburg am Samstag in Vallendar. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Das Schlusslicht der Handball-Oberliga will am Samstag in Vallendar mit einem breiteren Kader endlich die ersten Punkte einfahren. Von Markus Hagen

Sieben Spieltage sind in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar inzwischen gelaufen. Aufsteiger TV Homburg wartet noch immer auf die ersten Zähler, liegt momentan auf dem 16. und damit letzten Tabellenplatz. Höchste Zeit für das Team um Spielertrainer Daniel Sorg, endlich für den Klassenverbleib zu punkten. „Uns war schon vor dem Saisonstart bewusst, dass es in den ersten Wochen sehr schwer wird, zu punkten“, betont Sorg. „So merkwürdig es klingen mag: Wir fangen bei null an.“ Oder anders ausgedrückt: Die Saison beginnt für den TVH nun so richtig am Samstag mit dem Spiel beim Drittletzten HV Vallendar. Spielbeginn in der Konrad-Adenauer-Halle ist um 18 Uhr.

Sorg gibt sich zuversichtlich, dass am Wochenende endlich Zählbares eingefahren wird. Dies hängt mit einem Spieler zusammen: Hendrik Schmitt heißt die Hoffnung des TV Homburg. „Er bringt im Rückraum die Qualität in unser Spiel, die wir dringend benötigen.“ Niklas Eberhard, der eine starke Saison für den TV Homburg im Rückraum spielt, sei bisher auf sich alleine gestellt gewesen. „Daher waren wir für den Gegner immer wieder leicht ausrechenbar.“ Nun könne man variabler spielen und mit mehr Durchschlagskraft die gegnerische Deckung gefährden. Schmitt stand bisher aus studienbedingten Gründen in den ersten sieben Spielen nicht zur Verfügung.

Daniel Sorg betont aber auch, dass seine Mannschaft oft viel zu kompliziert spiele. „Wir versuchen Dinge, die wir nicht so gut umsetzen können, weil sie einfach zu schwierig sind.“ Er fordert einfache Mittel, um erfolgreicher auftreten zu können.



Neben Schmitt hofft Sorg, dass sein Kapselanriss im Daumen seiner Wurfhand soweit auskuriert ist, dass er seiner Mannschaft in Vallendar bei dem „Sechs-Punkte-Spiel“ auch auf dem Spielfeld helfen kann. „Ich muss noch das Abschlusstraining abwarten. Ich hoffe, dass es mit meinem Einsatz klappt.“ Mit Daniel Sorg und Hendrik Schmitt wäre dann auch die Spielerbank des TV Homburg besser besetzt, als bei der jüngsten 21:29-Heimniederlage gegen den SV 64 Zweibrücken. Nur drei Feldspieler und ein Torhüter saßen beim Aufsteiger am letzten Sonntag auf der Bank. „Das ist natürlich viel zu wenig, um durchwechseln zu können“, verweist der Homburger Spielertrainer auf den zu großen Kraftverlust während der Partie seines Minikaders.

Sorg glaubt fest, dass der TV Homburg am Samstagabend nicht mit leeren Händen die rund 200 Kilometer lange Heimreise aus Vallendar zurück ins Saarland antreten wird. „Wir haben gut trainiert und wollen endlich zeigen, dass wir mehr können als in den bisherigen sieben Spielen.“