| 22:20 Uhr

LAZ Zweibrücken
Holzdeppe auf der Suche nach der Konstanz

 Sucht nach Kontinuität: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe vom LAZ zweibrücken    Foto: Svenja Hofer
Sucht nach Kontinuität: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe vom LAZ zweibrücken Foto: Svenja Hofer FOTO: Svenja Hofer
Monaco/Zweibrücken. Der LAZ-Stabhochspringer legte gestern Abend in Monaco den zweiten Salto Nullo in Folge hin.

Es war ein gebrauchter Abend für Stabhochspringer Raphael Holzdeppe vom LAZ Zweibrücken. Mit großen Hoffnungen war der 29-Jährige zum Diamond-League-Meeting in das Fürstentum Monaco gereist. Dort wollte er sich gestern endlich wieder mit der internationalen Stabhochsprung-Elite messen. Mit den Sechs-Meter-Springern Piotr Lisek (Polen), Armand Duplantis (Schweden) Renaud Lavillenie (Frankreich), Thiago Braz (Brasilien) und Sam Kendricks (USA).

„Ready to rock“, hatte Holzdeppe vor dem Wettkampf auf Instagram verkündet. Doch dann lief für den Weltmeister von 2013 nichts zusammen. Drei Mal nahm er seine Einstiegshöhe von 5,62 Metern in Angriff – drei Mal scheiterte er. Und wurde Letzter. Für keinen anderen Springer der Konkurrenz war bei dieser Höhe Endstation.

Es ist der zweite Salto Nullo in Folge, den der LAZ-Athlet hinlegt. Schon am vergangenen Sonntag hatte er beim Meeting im bayerischen Rottach-Egern keinen gültigen Versuch erzielt. Konnte man in Rottach-Egern noch den böigen Wind und eine lange Regenpause, die viele der Athleten entnervt hatte, als mildernde Umstände geltend machen, galt das gestern im Stadion Louis II nicht.



Raphael Holzdeppe sucht nach der Konstanz. Denn in den vergangenen Wochen hatte der LAZ-Athlet eigentlich aufsteigende Form bewiesen. Beim vereinseigenen Sky’s the Limit-Meeting knackte er die WM-Norm, in Hof war er anschließend mit 5,76 Metern so hoch gesprungen wie kein anderer Deutscher in dieser Saison.

Doch als Piotr Lisek gestern um 21.57 Uhr die 6,02 Meter (Weltjahresbestleistung) übersprungen und das Meeting vor Duplantis (5,92m) und Braz (5,92m) gewonnen hatte, spielte der Zweibrücker im Konzert der ganz Großen längst keine Rolle mehr.