| 22:50 Uhr

Reittunier in Limbach
Hochklassiger Pferdesport in Limbach

 Die erst achtjährige Lulie Geyer gewann in Limbach auf Winnetou die Führzügelklasse, geführt von Heiko Häder.
Die erst achtjährige Lulie Geyer gewann in Limbach auf Winnetou die Führzügelklasse, geführt von Heiko Häder. FOTO: red / Cordula von Waldow
Limbach. Vielseitige Nachwuchsförderung liegt dem RFV Limbach besonders am Herzen. Und so spielten auch die Schulpferdereiter und die Einstiegsklassen in den Turniersport bei dem zweitägigen Turnier am Wochenende die Hauptrolle. Dass sogar schon die Kleinsten anspruchsvolle Aufgaben mit ihren Pferden lösen können, bewies die Prüfung der Führzügelklasse.

Vielseitige Nachwuchsförderung liegt dem RFV Limbach besonders am Herzen. Und so spielten auch die Schulpferdereiter und die Einstiegsklassen in den Turniersport bei dem zweitägigen Turnier am Wochenende die Hauptrolle. Dass sogar schon die Kleinsten anspruchsvolle Aufgaben mit ihren Pferden lösen können, bewies die Prüfung der Führzügelklasse.

Angeleitet von der Zweibrücker Turnierrichterin Uta Rosenau zeigten die Grundschüler, was sie im Reitunterricht lernen: Von einem Führer gesichert, steuerten sie ihre Pferde selbstständig durch Pylonentore oder einen Hütchen-Slalom und demonstrierten, dass sie im Trab sowohl Leichttraben als auch die Bewegung ihres Pferdes aussitzen können. „Mir macht alles Spaß“, strahlte Lulie Geyer und klopfte ihr Schulpony Winnetou begeistert. Die Achtjährige gewann den Wettbewerb der Nürnberger Versicherung mit der Wertnote 8,0.

Auch das Finale im Nürnberger Burgpokal der Nachwuchsreiter wurde in einer Dressurreiter-Prüfung Klasse A in Limbach ausgetragen. Über den Pokal und die Pferdedecke freute sich die Siegerin Camille Glotz, die das Finale auf De Rien mit der Wertnote 8,0 gewann. Über Bronze freute sich die 13-jährige Emma Agne, die als Eisbrecherin in dieser Prüfung mit ihrem Pferd Quentago die Wertnote 7,0 erhielt. Die Amazonen der RSG Berghof-Einöd hinterließen durchweg gute Eindrücke: Jennifer Reitnauer gewann mit der selbst gezogenen Fürstin Piccolina R die Dressureiter-Prüfung Klasse L. Jana Zoller ritt mit ihrem Nachwuchspferd, dem fünfjährigen Flying Pilote, beim ersten Auftritt gleich auf den Silberrang in der A-Klasse, ebenso wie mit ihrem Erfolgspferd Charly. Erfolgreichste Reiterin der Gastgeber war die vielseitige Michaela Herrmann. Mit ihrem Erfolgspferd Friendly Fire erritt sie sich nach Bronze in der L-Dressur Rang vier in der mittelschweren Dressurprüfung als Hauptprüfung bei diesem Turnier. Hier siegte Laura Kohlund (RFV Neunkirchen) mit Hemmingway vor Fabienne Brill (RFV Bliesen) mit Leonie. Mit ihrem vielseitigen Pferd gewann Michaela Herrmann ebenso gelassen die sehr gut besetzte Stilspringprüfung der A-Klasse.



Besondere Spannung erlebten die Zuschauer dann beim Finale am Sonntagnachmittag, einer Springprüfung Klasse L mit Siegerrunde. Die vier schnellsten der insgesamt sieben fehlerfreien Reiter/Pferde-Paare stachen in einem verkürzten Parcours noch einmal um den Sieg. Nachdem Steffen Körner vom gastgebenden Verein mit Salentino S zwar eine sensationelle Zeit von 33 Sekunden vorgelegt, jedoch einen Sprung gerissen hatte, hätte Sabine Leffer mit ihrem Trakehner Anjelli den Sieg noch nach Limbach holen können. Doch auch sie riss, so dass sich schließlich Andrea Ferjencik (RV Schaumberg) über den Sieg freuen durfte, die mit Neugschwent‘s Contex als einzige ein weiteres Mal ohne Abwurf geblieben war.