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Schulsport
Helmholtz-Turnerinnen im Freudentaumel

Die Turnerinnen von links: Amelie Kiehm, Laura Conrad, Sarah Conrad, Lilian Göritz und Milena Heintz.
Die Turnerinnen von links: Amelie Kiehm, Laura Conrad, Sarah Conrad, Lilian Göritz und Milena Heintz. FOTO: Oliver Blauth
Zweibrücken/Bad Kreuznach. Jugend trainiert für Olympia: Sieg für die WK II beim Rhein-Main-Donau-Cup in Bad Kreuznach.

Erleichterter Jubel am Ende eines spannenden Wettkampftages: Die WK II-Turnerinnen des Helmholtz-Gymnasiums (HHG) haben sich knapp den Sieg beim Rhein-Main-Donau-Schulcup in Bad Kreuznach gesichert. In diesem Finale maßen sich die Landesschulsieger aus Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Die Zweibrücker Schülerinnen hatten sich für diesen Wettkampf durch den Sieg beim Landesentscheid Gerätturnen am 21. Februar in Wolfstein qualifiziert.

Dabei war das Finale für die sechs Helmholtz-Turnerinnen enttäuschend gestartet. Nach dem Einturnen begannen sie den Wettkampf mit den Übungen am Stufenbarren. Nicht alle konnten hier ihre gewohnten Leistungen zeigen, teilt die Schule mit. So musste als fünfte Turnerin auch noch die verletzte Sarah Conrad einspringen, die trotz Handicap eine sehr gute Leistung zeigte. Am nächsten Gerät, dem Barren, zeigten sich die HHG-Mädchen stark, waren aber nicht ganz zufrieden mit der Punktevergabe der Wettkampfrichter, die einige Punkte abgezogen hatten. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigte, dass die Mannschaft aus Bayern besonders zu Beginn sehr starke Leistungen abrief. So mussten sich die Helmholtz-Schülerinnen gegenseitig motivieren, bevor es zum Boden ging. Auch der betreuende Lehrer sprach der Truppe immer wieder Mut zu.

Und das tat seine Wirkung. Denn am Boden erturnten die Mädchen vier 16er Werte. Durch diese guten Leistungen angespornt, gingen sie selbstbewusst an das letzte Gerät. Am Sprung zeigte das Team schließlich die besten Leistungen – alle Turnerinnen erhielten 16er Noten. Insgesamt erzielten sie an diesem Gerät 65,80 Punkte. Somit war der schwierige Start vergessen und die Turnerinnen warteten gespannt auf die Siegerehrung. Bis zum Schluss blieb es sehr spannend. Bis kurz vor der Verkündung des Siegerteams musste gerechnet werden. Da die Mannschaft aus Baden-Württemberg verletzungsbedingt nur mit vier Turnerinnen antreten konnte, war den Zweibrückern schon früh der zweite Platz sicher. Die Werte der Mannschaft aus Bayern waren schwer einzuschätzen. Umso größer war die Freude bei den HHG-Turnerinnen als sie vom Kampfgericht zum Sieger erklärt wurden.



Insgesamt erreichten die Helmholtz-Turnerinnen 258,75 Punkte und gewannen somit knapp. Mit 256,60 Punkten belegte das Gymnasium Veitshöchheim (Bayern) den zweiten Platz, vor dem Hohenlohe-Gymnasium aus Öhringen (Baden-Württemberg) mit 246,95 Punkten.

Die erfolgreichen HHG-Turnerinnen: Milena Heintz, Amelie Kiehm, Sarah Conrad sowie Lilian Göritz, Laura Conrad und Aimee Reichert.
Die erfolgreichen HHG-Turnerinnen: Milena Heintz, Amelie Kiehm, Sarah Conrad sowie Lilian Göritz, Laura Conrad und Aimee Reichert. FOTO: Oliver Blauth