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Heißer Kampf um Playoff-Platz

 Der nächste Dreier soll für die Hornets um Ralf Wolf im Heimspiel am Sonntag her.
Der nächste Dreier soll für die Hornets um Ralf Wolf im Heimspiel am Sonntag her. FOTO: MW/PMD
Zweibrücken. Mit einem klaren Ziel starten die Hornets in das Sportjahr: Ein Sieg ist für den Eishockey-Regionalligisten im Heimspiel am Sonntag, 19 Uhr, gegen den ärgsten Verfolger ESC Hügelsheim Pflicht. Svenja Hofer

Gleich zum Jahresauftakt haben die Hornets um den neuen Trainer Martin Deßloch ein ganz wichtiges Spiel vor der Brust: Der Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken empfängt am Sonntag, 19 Uhr, den direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze, den ESC Hügelsheim, in der Ice Arena.

"Gegen Hügelsheim kann zuhause eigentlich nichts anderes zählen als ein Sieg", betont Deßloch. Er habe sich mittlerweile gut reingefunden in seine neue Aufgabe, die er Mitte Dezember nach dem überraschenden Rücktritt von Richard Drewniak übernommen hat (wir berichteten). "Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel - für beide." Verlieren die Hornets, zieht Hügelsheim mit einem Zähler Vorsprung auf den letzten zur Playoff-Teilnahme berechtigenden Rang vier vorbei. Gewinnen die Zweibrücker hingegen, können sie wieder einen kleinen Abstand zum ärgsten Verfolger herstellen. Und eventuell den zu den ersten drei Teams verkürzen. Die Tabellenzweiten aus Bietigheim und -dritten aus Schwenningen treten am Wochenende allerdings mit guten Chancen gegen die beiden Kellerkinder Freiburg und Ravensburg an.

Zu großen Druck will sich Martin Deßloch trotz des bestehen Müssens im ersten Heimspiel als Trainer an der Bande aber nicht machen. "Letztendlich liegt es nur an der Einstellung der Mannschaft. Wir haben mit Abstand die spielstärkste seit vielen Jahren. Es geht nur darum, immer wieder die Leistung auch abzurufen", verdeutlicht der 40-Jährige. Gelingt das, sind die nächsten drei Punkte allemal drin, um dem Ziel "Playoffs" einen großen Schritt näher zu kommen.

Großes Ausprobieren wie im letzten Spiel des Jahres in Freiburg (5:2) wird es in der Aufstellung am Sonntag nicht geben. "Es geht um was. Am Sonntag steht keine Partie an, in der man mit vier Reihen auflaufen kann", betont der Hornets-Trainer. Von den drei Kontingentspielern pausieren muss nach dem abgemachten Wechsel-Rhythmus Adam Klein. Ryan McDonald und Thomas Vodicka, der momentan auf seinen deutschen Pass wartet, werden demnach auflaufen. Auch sonst seien alle Mann an Board.

Bislang habe nach dem Rücktritt Richard Drewniaks auch kein Spieler angedeutet, den Verein verlassen zu wollen, so Deßloch. Wirklich wissen, ob der Kader unverändert bleibt, "können wir aber erst am 15. Januar mit dem Ende der Wechselfrist". Alle Spieler hätten aber noch einmal bekräftigt, was sie bereits vor der kurzen Spielpause betont hatten: "Alle wollen das Bestmögliche aus der Saison herausholen."

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