| 22:10 Uhr

Eishockey-Regionalliga
Heilbronn oder Hügelsheim – Hauptsache Playoffs!

 Für die Hornets um Stürmer Christian Werth (schwarz) geht es im Halbfinale gegen die formstarken Eisbären aus Heilbronn.
Für die Hornets um Stürmer Christian Werth (schwarz) geht es im Halbfinale gegen die formstarken Eisbären aus Heilbronn. FOTO: Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken beendet die Hauptrunde als Zweiter und trifft im Playoff-Halbfinale jetzt auf die Eisbären aus Heilbronn. Von Martin Wittenmeier

Nun also doch Heilbronn. Gespannt beobachtete Hornets-Trainer Terry Trenholm gestern Abend, wer denn nun der Playoff-Gegner seiner Hornets wird. Nach dem 2:1-Penaltysieg der Bietigheim Steelers über Heilbronn steht fest: Der EHCZ trifft im Halbfinale auf die Eisbären. Der eine Punkt genügte dem HEC, um noch an Hügelsheim vorbeizuziehen und die Hauptrunde hinter den Steelers und den Hornets auf Rang drei abzuschließen.

Für EHC-Coach nicht unbedingt ein Traumlos. „Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich lieber gegen Hügelsheim spielen“, meinte Trenholm. „Heilbronn hat einen extrem starken Torwart. Gegen die Tore zu schießen, wird nicht einfach.“ Nach einem durchwachsenen Saisonstart hatte Heilbronn in der Winterpause personell noch einmal kräftig nachgerüstet. Königstransfer war Zweitliga-Profi Andrew Hare, der seitdem das Tor der Eisbären hütet und in acht Partien lediglich elf Gegentore kassierte. Mit der Hilfe des Kanadiers kletterte Heilbronn im letzten Saisondrittel noch von Rang sechs auf Platz drei und damit in die Playoff-Ränge.

Mit der Niederlage zum Abschluss der Hauptrunde konnte Terry Trenholm gut leben. Das ersehnte Playoff-Ticket hatten sich die Hornets schließlich schon vor einer Woche geschnappt. „Nein, die Enttäuschung ist überhaupt nicht groß. Die Jungs haben gekämpft und noch einmal alles gegeben“, war der EHCZ-Trainer trotz der 2:3 (1:2/1:0/0:1)-Niederlage beim ESC Hügelsheim, die sich mit dem Erfolg auf den letzten Drücker ebenfalls die Teilnahme an den K.o.-Spielen sicherten und nun gegen Meister Bietigheim ran müssen, mit der Leistung seiner Mannschaft „absolut einverstanden“.



Obwohl nur mit 13 Feldspielern nach Hügelsheim gereist, spielten die Hornets frei auf. Sechs Minuten waren um, als Dan Radke in Überzahl eine Vorlage von Marco Trenholm zum 1:0 nutzte. Hügelsheim kämpfte dagegen mit aller Macht um seine letzte Playoff-Chance. Brar Momme Rickmers (14.) und Martin Vachal (19.) drehten die Partie noch vor der Pausensirene. Im Mittelabschnitt brachte erneut ein Powerplay die Zweibrücker zurück ins Spiel. Maximilian Dörr stand goldrichtig und netzte zum 2:2-Ausgleich. Die Punkte blieben am Ende allerdings im Baden Airpark. Hornets-Stürmer Radke hatte kaum auf der Strafbank Platz genommen, als es auch schon im Kasten von Torwart Steven Teucke klingelte. Graham Brulotte war zur Stelle und markierte den 3:2-Endstand. „Uns haben einige wichtige Spieler wegen Urlaub, Krankheit und Verletzungen gefehlt, außerdem haben wir zu viele Strafen kassiert. Das hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, fasste Trenholm die Gründe für die Niederlage zusammen.

Das Spiel sei ohnehin schon abgehakt. Die volle Konzentration gelte jetzt dem Halbfinale gegen Heilbronn. Das erste Duell steigt am kommenden Sonntag, 24. Februar, um 19 Uhr in der Zweibrücker Ice-Arena.