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Hauser pulverisiert Streckenrekord

Homburg. Der Luxemburger David Hauser hat das 43. Homburger ADAC Bergrennen mit deutlichem Abstand gewonnen. Die Plätze zwei und drei belegten Uwe Lang vom MSC Sennfeld und Frank Debruyne aus Pirmasens. Markus Hagen

David Hauser aus Luxemburg ist mit seinem 620 PS starken Dallara GP 2 nicht zu schlagen gewesen. Mit einer Gesamtzeit von 3:17,545 Minuten fuhr sich der 26-jährige Automobilingenieur nach drei Wertungsläufen bei der 43. Auflage des Homburger ADAC Bergrennens am späten Sonntagnachmittag klar auf Platz eins in der Gesamtwertung. Dabei verwies er die Konkurrenz deutlich auf die Plätze. Der Zweitplazierte Uwe Lang (MSC Sennfeld) und zweifache Sieger dieses Bergrennens des Homburger Automobilclubs HAC hatte mit einer Gesamtzeit von 3:27,184 Sekunden mit seinem Osella PA 20/S Evo gut zehn Sekunden Rückstand. Platz drei ging an Frank Debruyne (CR Racing Team). Der Pirmasenser benötigte mit seinem Dalara F303 Opel 3:31,615 Minuten.

David Hauser hatte allen Grund zum Strahlen. 2012 fuhr er zum ersten Mal in Homburg und gewann. Mit 1:07,334 stellte zudem einen neuen Streckenrekord auf der 2,6 Kilometer langen Rennstrecke zwischen Homburg und Käshofen auf. Danach wurde der Rekord von Guy Demuth aus Luxemburg ein Jahr später auf 1:06,914 Minuten verbessert. Hauser war damals nicht dabei und war nun drei Jahre später ganz heiß auf sein nächstes Bergrennen in Homburg . "Klar wollte ich so schnell wie möglich auf der Strecke unterwegs sein. Dass nun sogar ein neuer Streckenrekord dabei herauskam, ist umso erfreulicher, aber sicherlich nicht planbar und als Zielvorgabe vor den Starts zu nennen", erklärte der Gesamtsieger. Es lief einfach optimal für Hauser bei idealer Witterung und Streckenbeschaffenheit.

Schon im ersten von drei Wertungsläufen hatte er die Bestzeit von Demuth von 2013 um sage und schreibe 1,5 Sekunden auf 1:05,404 Minuten geradezu pulverisiert. Auch im zweiten (1:06,142 Minuten) und im dritten Lauf (1:05,999 Minuten) blieb er deutlich unter dem alten Streckenrekord.



"Das lief einfach super", bilanzierte er mit einem breiten Grinsen. In diesem Jahr wird er sich ganz auf die Rennläufe um die Luxemburger Meisterschaft konzentrieren, um sich für die Fia European Hill Climb Championship im Oktober in Tschechien qualifizieren zu können.

Nicht nur Gesamtsieger Hauser und die vielen Klassensieger durften mit diesem Rennwochenende auf der Käshofer Straße zufrieden sein. Jürgen Guckert, Rennsportleiter des veranstaltenden Homburger Automobilclubs: "Bis auf einige Ausrutscher, die glimpflich verliefen, war es ein tolles Rennwochenende." Mit gut 2500 Zuschauern fand die 43. Auflage des Homburger ADAC Bergrennens eine große Zuschauerresonanz. Lob gab es von allen Seiten von den 131 Fahrern und Vertretern verschiedenster Motorsportverbände für den reibungslosen Verlauf der drei Rennsporttage in Homburg . 180 Helfer, darunter Mitglieder des Homburger Automobilclubs, der Freiwilligen Feuerwehr aus Homburg und Käshofen sowie dem Technischen Hilfswerk aus Rieschweiler, waren für diese Motorsportveranstaltung im Einsatz.

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