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Leichtathletik
Hanna Luxenburger Zweite bei Hochschul-DM

Zufrieden mit ihrer Weite:LAZ-Hammerwerferin Hanna Luxenburger.
Zufrieden mit ihrer Weite:LAZ-Hammerwerferin Hanna Luxenburger. FOTO: LAZ
Leverkusen . Die Hammerwerferin des LAZ Zweibrücken darf den Vizetitel allerdings nicht offiziell tragen.

Hammerwerfer haben es nicht gerade leicht. Das liegt keinesfalls nur am Gewicht ihres Wurfgeräts, sondern darüber hinaus auch an den besonderen Anforderungen, die diese Disziplin mit sich bringt. Diese Erfahrung hat auch Hanna Luxenburger vom LAZ Zweibrücken am Wochenende gemacht. Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Leverkusen musste sie sich trotz neuer Saisonbestleistung von 46,11 Metern ganz knapp geschlagen geben. Mit nur wenigen Zentimetern Rückstand musste sie sich mit Platz zwei begnügen.

Auch Deutsche Hochschul-Vizemeisterin darf sich die Jurastudentin der Universität des Saarlandes offiziell nicht nennen. Aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl konnte der Wettkampf nicht als eine deutsche Meisterschaft gewertet werden, sodass Luxenburger nicht den Titel der Vizemeisterin tragen darf.

Als einzige Disziplin der Leichtathletik wurde der Hammerwurf an einem anderen Tag durchgeführt als die restlichen sportlichen Wettbewerbe der deutschen Hochschulmeisterschaften am 10. Mai in Schwäbisch Gmünd. Grund dafür war die Ausstattung vor Ort, da durch neue Regelungen nur Käfige mit einer Höhe von sieben bis zehn Metern zugelassen sind. Nicht jeder Ausrichter kann dies den Sportlern bieten. Gezwungenermaßen müssen daher manche Disziplinen – dieses Mal der Hammerwurf – ausgelagert werden.



Trotz all dieser Umstände, und obwohl Hanna Luxenburger im Vorfeld krank war, war sie dennoch zufrieden mit ihrer Leistung, die sie weiter positiv auf die Sommersaison blicken lässt.