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Handball-Pokal
TV Homburg scheitert mit drei Niederlagen im Pokalhalbfinale

 In der Offensive hat dem TV Homburg um Roman Kolepp zu häufig die Durchschlagskraft gefehlt.
In der Offensive hat dem TV Homburg um Roman Kolepp zu häufig die Durchschlagskraft gefehlt. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Handball-Saarlandpokal: Die HF Illtal, die HG Saarlouis II, die HSG Völklingen und der HSV Merzig/Hilbringen stehen im Final-Four. Von Markus Hagen

Das hatte sich der Handball-Oberligist TV Homburg anders vorgestellt. Obwohl Coach Jörg Ecker betont hatte, das Halbfinalturnier des Saarlandpokals vor allem zum Einspielen für die Punktrunde nutzen zu wollen, hatte er sich in eigener Halle doch mehr erhofft. Am Ende schied der TVH mit drei Niederlagen gegen die beiden Saarlandligisten SGH St. Ingbert und HG Saarlouis II sowie den RPS-Ligisten HF Illtal aus.

Im ersten Spiel in der Robert-Bosch-Schulsporthalle traf der TV Homburg am Samstag auf die SGH St. Ingbert. Der Gastgeber musste mit Alexey Wetz, Muhamet Durmishi, David Klein und Matthias Mohn urlaubs-, krankheits- und verletzungsbedingt gleich auf vier Spieler verzichten. In der Partie über zwei Mal 20 Minuten konnte sich zunächst kein Team absetzen. Nach 31 Minuten führte der TVH zwar mit 13:11, aber das reichte nicht. St. Ingbert setzte sich 14 Sekunden vor dem Spielende durch einen Treffer von Juraj Urban mit 18:17 durch. Gegen die HG Saarlouis II lief bei Homburg nicht viel zusammen. 8:3 stand es nach acht Minuten für die Zweite des Handballdrittligisten. Bis zur Pause hatte sich der TVH wieder auf 11:12 herangekämpft, bis zum 17:17 im zweiten Abschnitt die Partie offen gehalten. Am Ende behauptete sich die HGS II aber doch mit 22:18. Im letzten Turnierspiel konnte der TVH gegen den Oberliga-Kontrahenten HF Illtal nur 13 Minuten lang mithalten. Nach dem 7:7 setzte sich Illtal bis zur Pause auf 14:8 ab. Den zweiten Durchgang entschied der TVH zwar mit einem Tor für sich, das änderte aber an der 21:26-Niederlage nichts mehr.

„Das erste Spiel gegen St. Ingbert haben wir mit Pech verloren. Gegen die Saarlouiser haben wir viel in den Abwehrformationen und im Angriff ausprobiert. Im Angriff ließen wir einfach zu viele Chancen aus“, erklärte der TVH-Trainer. Illtal sei gegen Eckers Mannschaft allerdings klar besser gewesen. „Bei uns gingen die Kräfte aus, auch weil viele Spieler geschwächt von einer Grippe in den Vortagen in die Spiele gingen.“ Wichtig sei dem TVH-Trainer gewesen, in den drei Partien vieles auszutesten. „Einiges war ganz ordentlich, manches müssen wir aber noch verbessern.“ Eine klare Erkenntnis: Angriffe müssen besser vorbereitet und die Zahl der technischen Fehler müssten reduziert werden. Ganz anders als im Spiel gegen Illtal, als die Homburger durch drei Ballverluste in Folge im Angriff mit den Gegenangriffen klar auf die Verliererstraße gerieten.



Mit dem Oberliga-Alltag geht es für den TVH bereits am Sonntag weiter. Eckers Team spielt dann beim TV Mülheim. 14 Tage später wird der TVH in eigener Halle den Mitaufsteiger HSG Eckbachtal empfangen. „Bis dahin wollen wir topfit sein, um noch möglichst viele Punkte für den Klassenerhalt zu holen“, so der Ausblick von Jörg Ecker.