| 20:08 Uhr

Handball-Saarlandliga
TV Homburg festigt Spitzenplatz

 David Szilagyi (Mitte) war mit neun Treffern bester Schütze des TV Homburg beim Heimsieg gegen die SG Ommersheim.
David Szilagyi (Mitte) war mit neun Treffern bester Schütze des TV Homburg beim Heimsieg gegen die SG Ommersheim. FOTO: Hagen / Markus Hagen
Homburg/Niederwürzbach. Handball-Saarlandliga: Souveräner 35:18-Heimsieg gegen die SG Ommersheim-Aßweiler. Der TV Niederwürzbach kassiert dritte Niederlage in Folge. Von Markus Hagen

Souverän hat Spitzenreiter der TV Homburg seine Heimaufgabe gegen Aufsteiger SG Ommersheim-Aßweiler gelöst. Durch den 35:18-Erfolg hat das Team von Trainer Mirko Schwarz Platz eins der Handball-Saarlandliga mit 11:1 Punkten vor der HSV Merzig-Hilbringen (10:2) gefestigt. Unglücklich verlor hingegen der TV Niederwürzbach seine Auswärtsbegegnung bei der HSG Dudweiler-Fischbach mit 27:28. Durch die dritte Niederlage in Folge rutschte das Team von Trainer Christian Schöller auf Platz acht ab. Dahinter steht der SV 64 Zweibrücken II mit 5:7 Punkten auf Platz zehn. Im Heimspiel gegen die HSG Dudweiler-Fischbach kamen der SV über ein 27:27 nicht hinaus.

TV Homburg - SG Ommersheim-Aßweiler 35:18 (17:9) Etwas unkonzentriert begann der Tabellenführer diese Partie. Nach einem Blitzstart mit einer 4:1-Führung kam der Aufsteiger aus dem Bliestal bis auf 5:6 wieder heran. Doch dann legten die Homburger einen 5:0-Lauf zum 10:5 hin. Diesen Vorsprung braute die Schwarz-Truppe auch dank guter Abwehrarbeit mit Torhüter Maximilian Loschky bis zur Pause auf 17:9 aus. Im zweiten Abschnitt sahen die rund 80 Zuschauer in der Sport- und Spielhalle der Robert Bosch Schule ein einseitiges Spiel. Während sich Ommersheim-Aßweiler viele Fehler im Angriff leistete, kam der TV Homburg immer wieder zu leichten Treffern. Über 19:9 stand es nach 40 Minuten 24:11 und schließlich 29:18. Der Sieg der Homburger hätte sogar noch höher ausfallen können. Philipp Daume, hinter David Szilagyi (9 Tore), mit sechs Toren zweitbester TVH-Torschütze des Abends, erklärte: „Es war ein klarer Sieg, auch weil wir bis zur letzten Minute konzentriert spielten.“ Seine Mannschaft habe von Anfang an „Gas gegeben und die Aufgabe besonders in der zweiten Halbzeit sehr souverän gelöst“, zeigte sich auch Trainer Mirko Schwarz mit den Leistungen seiner Jungs einverstanden.



HSG Dudweiler-Fischbach - TV Niederwürzbach 28:27 (16:13) Mit einer etwas besseren Abwehr und etwas mehr Glück wäre durchaus ein Punkt möglich gewesen für die Niederwürzbacher. Bis zur siebten Minute war der TVN mit einem Rückstand von 5:6 auf Augenhöhe. Dann zog die HSG aber innerhalb von wenigen Minuten auf 11:6 davon.

Diesen Fünf-Torvorsprung hielt Dudweiler bis zum 15:10. In den letzten Minuten vor der Pause konnte der TVN den Rückstand noch etwas verkürzten. Der Gastgeber führte mit 16:13. Niederwürzbach kämpfte sich nach dem Seitenwechsel verbissen heran. Nach 13 Minuten in Halbzeit zwei warf Nils Lauer den 20:20-Ausgleich. Alles war wieder offen. Sechs Minuten vor dem Abpfiff führte der TV Niederwürzbach durch Philipp Leffer sogar mit 25:24 zum ersten, aber auch letzten Mal, in dieser packenden Partie. Luca Schichtel (58.) traf zum 28:26, die Entscheidung in dieser Partie. Der Anschluss durch Maurice Brill nur 30 Sekunden später brachte dem TV Niederwürzbach nichts mehr ein.

SV 64 Zweibrücken II - HSG Fraulautern-Überherrn 27:27 (18:15) Bis zur 21. Minute war die Partie beim Stand von 11:11 total ausgeglichen. Dann gelang es dem Gastgeber aus Zweibrücken, sich über 14:12 und 18:15 abzusetzen. Auch die ersten Minuten in der zweiten Hälfte gehörten dem Team von SV-Trainer Klaus-Peter Weinert. In der 43. Minute lag seine Mannschaft nach einem Treffer von Christoph Friesen sogar mit sechs Toren vorne. In der 50. Minute führte Zweibrücken mit 25:20 immer noch deutlich. Doch plötzlich lief beim Gastgeber im Angriff wenig zusammen. Die Gäste aus Fraulautern-Überherrn holten Tor um Tor auf. Mit einem 5:0-Lauf glichen sie in der 55. Minute zum 25:25 aus! Zweibrücken ging zwar noch zweimal in Führung, aber die Gäste kämpften um den Punkt, den es für das 27:27 schließlich auch gab.