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Handball-Saarlandliga
„Im Heimspiel zählt nur ein Sieg“

 Trotz Tabellenführung: TVH-Trainer Mirko Schwarz sieht bei seiner Mannschaft noch Luft nach oben.
Trotz Tabellenführung: TVH-Trainer Mirko Schwarz sieht bei seiner Mannschaft noch Luft nach oben. FOTO: Hagen / Markus Hagen
Homburg. Handball-Saarlandliga: TV Homburg empfängt Aufsteiger Ommersheim, TV Niederwürzbach muss beim Tabellennachbarn ran. Von Markus Hagen

Nach dem ersten Punktverlust der Saison (26:26 bei der HSG Nordsaar) am letzten Spieltag will der TV Homburg am Samstag im Heimspiel der Handball-Saarlandliga gegen Aufsteiger SG Ommersheim wieder beide Zähler mitnehmen. Anwurf ist um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Robert Bosch Schule.

„Im Heimspiel zählt für uns nur ein Sieg“, gibt TVH-Trainer Mirko Schwarz die Richtung vor. Obwohl seine Mannschaft die Tabelle anführt, ist er nicht ganz zufrieden mit den jüngsten Leistungen seiner Schützlinge. „In der Abwehr – gerade im Spiel ‚Eins gegen eins’ müssen wir uns verbessern“, kritisierte er das Zweikampfverhalten gegen Nordsaar. Den kommenden Gegner Ommersheim dürfe man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen – auch wenn die SG erst eines ihrer fünf Saisonspiele gewinnen konnte. „Ich verlange, dass wir 60 Minuten konzentriert auftreten und an die Leistungsgrenze“, fordert der TVH-Trainer. Allerdings muss er weiter auf Kreisläufer Roman Kolepp (Schulterverletzung) und Rückraumspieler Lukas Majbik (Handbruch) verzichten. Auch Hendrik Schmidt und Torhüter Christian Ruppert fallen aus.

Zwei Mal in Folge mussten die Spieler des TV Niederwürzbach zuletzt als Verlierer das Feld verlassen. Eine Schande ist das nicht, schließlich hat der TVN, der die ersten drei Saisonspiele gewonnen hat, als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Zudem kassierte der TVN die Niederlagen bei der extrem heimstarken HSG Saarbrücken und gegen den Ex-Oberligisten HSV Merzig-Hilbringen, den ärgsten Verfolger des TV Homburg.



Dennoch wollen die Niederwürzbacher am Samstag endlich in die Erfolgsspur zurückfinden. Einfach wird die Aufgabe aber nicht. Um 19 Uhr gastiert der TVN bei der punktgleichen HSG Dudweiler-Fischbach. Dort muss sich Niederwürzbach vor allem in der Defensive steigern. 71 Gegentore in den letzten beiden Partien sprechen eine deutlich Sprache. TVN-Abteilungsleiter Arno Gebhardt hadert: „Leider stimmt zur Zeit einiges in der Abwehr nicht. Gegen Merzig-Hilbringen haben Kleinigkeiten gegen uns entschieden.“ Gerade in der Schlussphase habe sich der TVN zu viele Fehler geleistet. Am Samstag werden die Karten aber neu gemischt. „Die Tagesform wird entscheiden“, erwartet Gebhardt ein Spiel auf Augenhöhe. Zumal den TVN keine Personalprobleme plagen. Trainer Christian Schöller kann auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Um 20 Uhr greift am Samstag auch der SV 64 Zweibrücken II wieder ins Geschehen ein. Die Reserve des Oberligisten, die ihre letzte Partie gegen die HG Saarlouis II wegen Spielermangel absagen musste (wir berichteten), empfängt den punktgleichen (4:6) Tabellennachbarn HSG Fraulautern-Überherrn in der Ignaz-Roth-Halle.