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Handball-Saarlandliga
TV Homburg rüstet für kommende Saison weiter auf

 Lukas Majbik (rechts) kam vor der laufenden Runde vom SV 64 Zweibrücken zum TV Homburg. Weitere Spieler vom SV 64 und der VT Zweibrücken folgen zur kommenden Saison.
Lukas Majbik (rechts) kam vor der laufenden Runde vom SV 64 Zweibrücken zum TV Homburg. Weitere Spieler vom SV 64 und der VT Zweibrücken folgen zur kommenden Saison. FOTO: Markus Hagen
Homburg/Zweibrücken. Handball-Saarlandliga: Am Samstag ist ein Sieg für den Tabellenführer bei Schlusslicht SG Ommersheim Pflicht. Von Markus Hagen

Zu einer klaren Angelegenheit sollte das anstehende Auswärtsspiel des TV Homburg werden. Denn am Samstag, 19.30 Uhr, läuft der Spitzenreiter der Handball-Saarlandliga in der St. Ingberter Wallerfeldhalle beim Schlusslicht SG Ommersheim auf. Der Aufsteiger aus dem Bliestal liegt mit nur zwei Punkten abgeschlagen an letzter Stelle.

TVH-Neuzugang Patrick Bach fehlte zwar diese Woche grippebedingt beim Training, aber der sportliche Leiter Jörg Ecker, geht davon aus, dass er am Wochenende zumindest zum Aufgebot gehören wird. „Auch wenn er wegen seiner Krankheit noch geschont wird, wird uns dies nicht vom Sieg abhalten“, gibt sich Ecker zuversichtlich.

Indessen treibt dieser die Personalplanungen für die kommende Saison für die Saarlandliga oder die RPS-Oberliga weiter voran. Mit Rückkehrer Metin Durmishi (HF Illtal), Richard Wilga von der VT Zweibrücken-Saarpfalz und Torhüter Benedikt Bertz vom SV 64 Zweibrücken habe sich das Team, so Ecker, bisher hervorragend für die Saison 2020/21 verstärkt. „Das sind alles junge Spieler, die uns in Zukunft noch viel weiter bringen werden“, betont der TVH-Abteilungsleiter Handball. Insgesamt soll der Kader zur kommenden Runde größer und breiter aufgestellt sein. „Wir werden 14 Feldspieler und drei Torhüter in unserem Aufgebot haben.“ Goalie Christian Ruppert wird als Standby-Mann dem Kader angehören, ansonsten künftig in der zweiten Mannschaft des TV Homburg spielen. Elf Feldspieler für die kommende Runde stehen fest. „Wir holen noch einen Spieler für den rechten Rückraum. Dazu kommen noch zwei junge Nachwuchsspieler mit Entwicklungspotenzial“, erklärt Jörg Ecker.



In Sachen Meisterschaft in der laufenden Saison in der Saarlandliga zeigt er sich optimistisch, dass bereits vor dem Rückspiel beim Tabellenzweiten HSV Merzig-Hilbringen die Würfel zugunsten des TV Homburg gefallen sind. „Der HSV muss noch bei der wegen des Harzverbots äußerst heimstarken HSG TV Altenkessel/ATSV Saarbücken antreten.“ Ein Harzverbot gibt es auch in der Wallerfeldhalle in St. Ingbert. Dies dürfte für den TV Homburg am Samstag gegen den Tabellenletzten SG Ommersheim allerdings kein entscheidendes Problem sein.

Zum tabellarisch gesehenen Nachbarschaftsduell kommt es am Samstag um 18 Uhr in der Würzbachhalle, wenn sich der Tabellensiebte TV Niederwürzbach und der Ligaachte HSG Dudweiler/Fischbach gegenüber stehen. Beide Teams trennt nur ein mageres Pünktchen. Der TVN um Trainer Christian Schöller geht aufgrund des Heimvorteils mit einer leichten Favoritenrolle in dieses Spiel. Mit einem Heimsieg könnte Niederwürzbach den Kontakt zum Tabellensechsten SV 64 Zweibrücken II halten. Die Zweibrücker sind erst am Sonntag um 15 Uhr im Einsatz. In der Sporthalle in den Fliesen treten sie beim Tabellenelften HSG Fraulautern-Überherrn an. Mit einem Auswärtssieg würde die Zweite des SV 64 um Trainer Klaus-Peter Weinert ihren guten sechsten Platz festigen.

In der Handball-Saarlandliga der Frauen steht für den nach 13 Partien weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter SV 64 Zweibrücken am Samstag, 18 Uhr, das Auswärtsspiel beim Tabellenvierten HSG Marpingen/Alsweiler II auf dem Programm. Hier sollen ebenso die zwei Punkte her wie im nächsten Heimspiel in der Ignaz-Roth-Halle am Samstag, 15. Februar, 16 Uhr gegen das Saarlandliga-Schlusslicht HSG Ottweiler/Steinbach. Das Hinspiel gegen die HSG Marpingen/Alsweiler haben die Zweibrückerinnen deutlich mit 36:15 für sich entschieden. Die HSG Ottweiler bezwang die SV-Truppe zum Saisonauftakt mit 34:24.