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VT Zweibrücken rüstet auf
VTZ bindet Perspektivspieler Flockerzi und Michel

Zweibrücken. Die Oberliga-Handballer der VT Zweibrücken basteln weiter am Kader für die kommende Saison. Mit dem 19-jährigen Jannick Flockerzi und dem 17-jährigen Moritz Michel binden die Saarpfälzer zwei junge Talente an den Verein.

Die Zielsetzung für die kommende Saison, laut Coach Kai Schumann, ist, dass beide unter anspruchsvollen Bedingungen trainieren, sich weiter entwickeln und möglichst Spielanteile bekommen.

„Beides sind super Typen, die uns jetzt schon in der Trainingsarbeit aushelfen und unseren kleinen Kader im Training erweitern. Von daher ist es folgerichtig sie auch zum erweiterten Kader dazu zu nehmen“, erklärt Schumann. „Es ist auch Ausdruck unseres Willens, eigene Spieler zu integrieren und zu fördern.“ In der aktuell sehr schwierigen Phase, in der sich die Zweibrücker mit Blick auf den Kader befinden, haben beide ihre Chancen genutzt und sich in den Fokus des Trainergespanns gearbeitet. Dies werde jetzt belohnt.

Neben dem Training und Einsätzen in der Oberliga-Mannschaft soll ihre Weiterentwicklung vor allem durch Einsätze in der zweiten Mannschaft gefördert werden. „Hier sollen sie Verantwortung übernehmen und dadurch besser werden. Beide haben Potenzial, das es auszuschöpfen gilt“, sagt Schumann. Beide müssten nun noch souveräner und abgeklärter werden.



Flockerzi ist von dem Sprung in den Erstmannschaftskader überrascht: „Ich habe damit nicht gerechnet und kann es immer noch nicht so ganz wahr haben. Eigentlich war ich nur zur VTZ gekommen, um in der Zweiten Fuß zu fassen.“ Natürlich habe er auch gehofft, nach einiger Zeit bei der ersten Mannschaft trainieren zu können. „Es ein Privileg bei einer Mannschaft mit zu trainieren, die letztes Jahr noch in der 3. Liga gespielt hat.“ Bei ihm hat Coach Schumann schon früh gute Ansätze in der Abwehr entdeckt, er bescheinigt ihm einen guten Wurf. Flockerzi sieht sich selbst im Rückraum, am liebsten auf der linken Position. Er wolle sich aber voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen. „Ich habe auch kein Problem damit, mich an den Kreis zu stellen“, sagt er. In der Bezirksliga kam er zuletzt auch immer mal auf dieser Position zum Einsatz. Als persönliches Ziel gibt der 19-jährige aus, einfach nur besser zu werden und so viel Erfahrung zu sammeln, um dem Niveau der Oberliga gewachsen zu sein und die Mannschaft bestmöglich zu unterstützen

Moritz Michel in der Jugend stets auf Rückraum Mitte gespielt. „Ich sehe mich persönlich auf der Spielmacher-Position. Ich weiß natürlich, dass ich nicht der Größte bin, der einfach mal im Rückraum hochsteigt, aber es gibt viele gute kleinere Spieler auf dieser Position. Ich setze da auf meine Schnelligkeit“, erklärt er. „Aber ich kann mich auch durchaus auf der Außenposition sehen.“ Mit seinem Aufstieg, zumindest in den erweiterten Kader, hat Michel geliebäugelt. Schon unter Danijel Grgic hat er mit guten Leistungen im Training wie im Spiel auf sich aufmerksam gemacht. „Ich habe mir im Vorfeld schon gedacht, dass es so kommen könnte und es natürlich gehofft. Jetzt bin ich sehr glücklich, dass es so ist“, erklärt Michel. Angesprochen auf seine Ziele mit der Mannschaft gibt sich der 17-Jährige sehr selbstbewusst, er hofft auf eine Platzierung unter den ersten Fünf.

(jad)