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Handball-Oberliga
Bullacher erwartet Spiel auf Augenhöhe

 Der SV 64 um Spielmacher Lukas Maj­bik ist am Samstag in Mundenheim gefordert.
Der SV 64 um Spielmacher Lukas Maj­bik ist am Samstag in Mundenheim gefordert. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken . Handball-Oberliga: Herren des SV 64 müssen am Samstag zu Verfolger VTV Mundenheim.

Nach der knappen Derby-Niederlage (29:30) bei den Handballfreunden Illtal müssen sich die Oberliga-Handballer des SV 64 Zweibrücken schnell wieder fangen. Bereits am Samstag, 18 Uhr, muss die Mannschaft von Trainer Stefan Bullacher bei der VTV Mundenheim ran. Nachdem bereits die Illtaler durch den Derby-Erfolg punktemäßig mit dem Tabellendritten gleichgezogen sind, könnte das im Falle eines Sieges nun auch den Mundenheimern gelingen.

Durch den klaren Sieg im Schützenfest gegen die SG Saulheim können die Vorderpfälzer gestärkt in ihr Heimspiel gehen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Reckenthäler deklassierte den Tabellenvierten sage und schreibe mit 18 Toren Differenz und siegte mit 41:23. Dabei konnte sich die VTV auf ihre bewegliche Abwehr und ihr atemberaubendes Tempospiel verlassen. Vor allem die Flügelzange mit Binnes und Thielmann war hier allein 13 Mal erfolgreich. Aber auch das Positionsspiel der Mundenheimer hat große Qualität. „Gerade die Rückraumachse mit dem zweitligaerfahrenen Simon Schleidweiler, Yannick Treiber und Yannick Muth ist brandgefährlich und sie harmonieren hervorragend mit ihren Kreisläufern“, weiß SV 64-Trainer Stefan Bullacher um die Stärken des kommenden Gegners.

Aktuell befinden sich die Zweibrücker Löwen und die Mundenheimer Hornissen in einer sechsköpfigen Verfolgergruppe des Spitzenduos aus Hochdorf und Budenheim, die von Platz drei bis acht reicht. Noch liegt der SV 64 zwei Punkte vor den Rängen sechs und sieben, vier vor dem achten Platz. Bei den Gästen aus Zweibrücken hat sich der personelle Notstand der zurückliegenden zwei Wochen wieder normalisiert. Bis auf Kapitän Tom Grieser sind alle Spieler wieder an Bord. Stefan Bullacher erwartet daher am Samstagabend ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform über den Sieger entscheiden wird.