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Erste Punkte gefordert
TV Homburg denkt über Kaderverstärkung nach

Homburg. Handball-Oberliga: Im neunten Saisonspiel zuhause gegen die HSG Worms hofft der Aufsteiger am Samstag auf die ersten Punkte. Von Markus Hagen

Acht Spiele, acht Niederlagen – so sieht das Konto des TV Homburg aus. Eine ernüchternde Zwischenbilanz für den Aufsteiger zur Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, TV Homburg. Doch noch haben die Verantwortlichen des TVH das Thema Klassenverbleib noch nicht abgeschlossen.

„Ich erwarte eine Reaktion auf dieses schwache Spiel bei der HV Vallendar“, zeigt sich Abteilungsleiter Jörg Ecker total über die 19:32-Niederlage am vergangenen Spieltag verärgert. „Wenn man Lauf-,  Kampfbereitschaft sowie Disziplin nach 15 Minuten so vermissen lässt, kann man kein Spiel gewinnen“, lautete sein Rückblick. Auch vier Tage nach der Partie bei der Vallendar war Ecker sauer über den desolaten Auftritt seiner Mannschaft. „Es wird höchste Zeit, dass wir aufhören, uns hinter der Aussage, es fehlen uns viele Spieler, zu verstecken.“

Für die anstehende Heimaufgabe am Samstag um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Robert-Bosch-Schule gegen den Zwölften HSG Worms müsse der Schalter endlich umgelegt werden. „Über die gesamten 60 Minuten müssen wir konzentriert und diszipliniert auftreten. Läuferisch und kämpferisch gilt es, alles zu geben, wenn wir endlich die ersten beiden Zähler der Saison einfahren wollen“, macht Jörg Ecker den Anspruch an die Mannschaft klar.



Die HSG Worms, die bisher sechs Punkte auf dem Konto hat, schätzt der TVH-Abteilungsleiter als eine robuste und kampfstarke Mannschaft ein. Besonders achten müssten die Homburger auf Rückraumspieler Jakub Balaz, der auch schon beim SV 64 Zweibrücken auf Torejagd ging, sowie die beiden Brüder Denis und Fabian Markert. „Ich hoffe, dass wir endlich über die gesamte Spielzeit das zeigen, was ich und Trainer Daniel Sorg erwarten.“ Ob der Spielertrainer selbst auf dem Feld mitwirken kann, ist wegen einer Verletzung an der Wurfhand weiterhin offen. Ecker erhofft sich dies: „Daniel könnte dann Michael Mathieu in der Rückraum Mitte entlasten.“ Das wäre hinsichtlich des Spielverlaufs schon wichtig.

 Nach der Begegnung gegen die HSG Worms am Wochenende werden sich die Verantwortlichen, egal wie das Spiel auch ausgeht, zusammensetzen und „gemeinsam überlegen, ob wir kadermäßig noch etwas tun können“, erklärt Ecker. Aufgrund von Verletzungen und berufsbedingten Ausfällen fehlen dem TV Homburg von Spieltag zu Spieltag einige Aktive. Das Aufgebot ist daher zu dünn, um richtig durchwechseln zu können.