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Handball-Oberliga
TVH will keine Punkte herschenken

Homburg. Handball-Oberliga: In Mundenheim wartet jedoch ein schnell spielender Gegner. Von Markus Hagen

Langsam aber sicher neigt sich für den TV Homburg die Saison in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar dem Ende zu. Und damit mit aller Voraussicht nach auch das Gastspiel in dieser Klasse. Denn drei Spieltage vor Schluss steht für den Aufsteiger der Gang zurück in die Saarlandliga praktisch fest. Nur zwei Siege mit vier Punkten und der vorletzte Tabellenplatz sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch: In den anstehenden drei Partien wollen die Homburger um Trainer Jörg Ecker sich nicht kampflos geschlagen geben. Während man am Samstag um 18 Uhr beim Tabellenachten VTV Mundenheim klarer Außenseiter ist, rechnen sich Trainer und Spieler anschließend beim Schlusslicht TSG Friesenheim II (Samstag, 27. April, 20 Uhr) und zum Abschluss im Heimspiel gegen den Zwölften HSG Völklingen (Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr) noch gute Chancen aus, die bisher erreichte Punktzahl mit zwei Siegen zu verdoppeln.

„Die VTV Mundenheim spielt einen sehr schnellen Handball, darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Jörg Ecker. Für seine Mannschaft gelte es, Ruhe zu bewahren, die Angriffe nicht zu schnell abzuschließen, um Tempogegenstöße zu vermeiden. Seine Mannschaft ist am Samstag krasser Außenseiter, auch weil erneut sehr viele Spieler ausfallen. So steht Leo Frisch wegen muskulärer Probleme erneut nicht zur Verfügung, wie auch die verletzten Johannes Pelletier und Hendrik Schmitt. Michael Mathieu fehlt aus beruflichen Gründen. Ob Sebastian Mathieu auflaufen kann, ist offen. Ecker: „Er hat die Grippe. Ich hoffe, dass er bis zum Spiel einigermaßen auf den Beinen ist und uns helfen kann.“ Wenigstens David Klein und Muhamet Durmishi, die gegen Bingen wegen ihres Einsatzes in der A-Jugend des TVH fehlten, stehen für die Partie in Mundenheim wieder zur Verfügung.

Jörg Ecker hofft, dass seine Mannschaft dieses Mal die stets solide Leistung in den ersten 50 Minuten der vergangenen Partien nun auch über die gesamte Spielzeit bringen kann. Eckers Mini-Kader ging zuletzt wegen fehlender Wechselmöglichkeiten in der Schlussphase immer wieder die Kräfte aus.



Dass die Homburger erneut mit solch personellen Problemen kämpfen müssen, „wird uns in der neuen Saison nicht mehr passieren“, betont Ecker. „Dann wird unser Kader nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ viel breiter aufgestellt sein als derzeit.“ Die Planungen für die nächste Runde laufen weiter auf Hochtouren. Nach Lukas Majbik vom SV 64 Zweibrücken wurde inzwischen mit Torhüter Christian Ruppert von der VTZ-Saarpfalz ein weiterer Neuzugang unter Vertrag genommen. Der inzwischen 40-Jährige ist beim TV Homburg bestens bekannt. Von der D-Jugend bis zu den Aktiven stand er lange Zeit zwischen den Pfosten des TVH-Tores, eher er nach Zweibrücken wechselte.