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Handball-Oberliga
Zum ersten Heimspiel des SV 64 einen starken Rückhalt bilden

 Eine weiße Wand im Rücken erhofft sich SV 64-Trainer Stefan Bullacher im ersten Heimspiel kommende Woche.
Eine weiße Wand im Rücken erhofft sich SV 64-Trainer Stefan Bullacher im ersten Heimspiel kommende Woche. FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Partner der Zweibrücker Handballer wollen mit einer Freikarten-Aktion die junge Oberliga-Mannschaft unterstützen. Von Roman Kuhn

Lange müssen die Fans des SV 64 Zweibrücken auf das erste Heimspiel der neuen Saison warten. Nach drei Auswärtspartien zum Auftakt in Folge dürfen sich die Anhänger des Handball-Oberligisten nun aber auf eine besondere Aktion freuen, wenn ihre Mannschaft am 21. September Aufsteiger Dillingen/Diefflen empfängt.

Ein Unterstützerkreis aus Partnern und Sponsoren des SV 64 Zweibrücken hat alle Karten für das Spiel in der Westpfalzhalle übernommen und stellt sie den Zuschauern als Freikarten zur Verfügung. Davon profitieren nicht nur alle Jugendspieler und ihre Eltern, sondern auch alle Partnerschulen. In 18 Klassen der sechs Kooperationsschulen werden pro Kind je zwei Tickets zur Verfügung gestellt. Zudem können sich Interessierte im Capito-Store in der Hallplatzgalerie eine Freikarte sichern.

Nach dem geglückten Saisonstart mit zwei Auswärtssiegen und noch der ausstehenden Begegnung in Dansenberg, soll beim ersten Heimspiel die Euphorie in die Westpfalzhalle getragen werden. Steffen Gillner, einer der Hauptorganisatoren, erklärt die Motivation für sein Engagement: „Der SV 64 hat in dieser Saison ein ganz junges Team, in dem bis auf zwei Spieler alle schon in der Jugend hier gespielt haben. Die Jungs brauchen Unterstützung von den Rängen, wenn sie gegen die starke Konkurrenz bestehen wollen. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten“. Deshalb werden auch noch am Spieltag an den Kassen Freikarten erhältlich sein. Allerdings nur für Zuschauer mit einem weißen Oberteil. Trainer Stefan Bullacher ist von dieser Idee begeistert: „Unsere Fans sind ohnehin klasse. Wenn wir es schaffen bei unseren Heimspielen so etwas wie eine weiße Wand als Rückhalt hinter uns zu bringen, kann das den entscheidenden Unterschied ausmachen“.



Der SV 64-Vorsitzende Jürgen Knoch, ist stolz, dass sich die Zweibrücker Wirtschaft für den Handballsport in der Region so stark macht: „Alle sportbegeisterten Zuschauer, aber auch die Kinder sollen die Möglichkeit haben, einen ganz neuen Zugang zu Deutschlands Sportart Nummer zwei zu bekommen“. Sorgen, dass die Zuschauerkapazität nicht ausreichen könnte, hat Knoch indes nicht: „Wir sind extra von der Ignaz-Roth-Halle in die große Westpfalzhalle umgezogen. Die bietet Platz für über 1000 Zuschauer. Da werden wir sicher keine Probleme bekommen.“

Die Freikarten sind ab Montag im Capito in der Hallplatzgalerie erhältlich. Die Tickets für die Schulen und Jugendspieler Freikarten gibt es am Spieltag bei Tragen eines weißen Oberteils.