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Handball-Oberliga
TV Homburg will seine kleine Erfolgsserie weiter ausbauen

 TVH-Abteilungsleiter und Interimstrainer Jörg Ecker hofft auf einen versöhnlichen Jahresabschluss.
TVH-Abteilungsleiter und Interimstrainer Jörg Ecker hofft auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. FOTO: Markus Hagen
Homburg. Handball-Oberliga: Zum ersten Rückrundenspiel empfängt der Aufsteiger den Tabellenvierten TV Offenbach. Pokal-Halbfinale Anfang Januar in Homburg. Von Markus Hagen

Der TV Homburg schwimmt auf einer kleinen Erfolgswelle. Nach dem knappen 28:27-Heimerfolg über die TSG Friesenheim II – dem ersten Saisonsieg überhaupt für den Aufsteiger in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar – folgte am vergangenen Spieltag gleich der zweite Sieg. Mit 27:18 setzte sich die Mannschaft souverän bei der HSG Völklingen durch. Die Rote Laterne hat der Aufsteiger an die TSG Friesenheim II abgegeben. Diese kleine Erfolgsserie wollen die Homburger nun auch am ersten Rückrundenspieltag in eigener Halle fortsetzen. Dazu ist am Samstagabend, 18.30 Uhr, allerdings der Tabellenvierte TV Offenbach beim Vorletzten in der Sporthalle der Robert-Bosch-Schule zu Gast.

„Warum sollte uns das nicht auch gelingen?“, meint Niklas Eberhard, mit zehn Treffern für den TVH zuletzt in Völklingen bester Schütze der Begegnung. „Offenbach ist Favorit, aber wir gehen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel.“ Zu verlieren habe seine Mannschaft nichts und wenn sie sich weiter steigern könnte, sei auch gegen Offenbach durchaus etwas möglich. So sieht es auch Abteilungsleiter und Interimstrainer Jörg Ecker: „Die Spiele werden im Handball und erst recht in der Oberliga in der Abwehr gewonnen.“ Diesbezüglich habe der TV Homburg im letzten Spiel in Völklingen Hervorragendes geleistet. Dass der Ligavierte ein ganz anderes Kaliber sei als die zuletzt arg gebeutelte HSG sei allerdings auch klar. „Wir müssen uns nochmal steigern, um zumindest ein offenes Spiel zu bieten.“ Ecker verweist auf die Stärken der Offenbacher, die unlängst den Heimnimbus der HF Illtal zerstörte. Gerade die Abwehr sei gefordert. „Im Angriff sind wir immer gut für 24 bis 25 Tore“, betont Ecker, dass die jüngsten beiden Siege das Selbstvertrauen und auch die Motivation enorm gesteigert haben. „Mal sehen, was nun herauskommt“, ist der Abteilungsleiter gespannt, der allerdings mit seinem Interimstrainerkollegen Leo Frisch doch einige personelle Sorgen hat. So waren Torhüter Tobias Krumm, Lukas Glück, Johannes Pelletier und David Klein in dieser Woche erkrankt, ebenso Niklas Eberhard mit einer Magen- und Darmgrippe. Am Montag und Dienstag fand das Teamtraining daher lediglich mit einem Minikader statt. „Ich hoffe, dass diese Spieler einigermaßen für die Partie gegen den TV Offenbach wieder bei Kräften sind“, sagt Jörg Ecker. Denn Kräfte aufreibend werde die Partie gegen den Vierten mit Sicherheit sein.

Für den TV Homburg geht es nach dem Heimspiel in eine ganz kurze Winterpause. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn schon am Samstag, 5. Januar, geht es um 14 Uhr mit dem Halbfinale im Saarlandpokal weiter. Hier hat der TV Homburg Heimrecht. In der Robert-Bosch-Halle trifft der TVH auf den Oberligakontrahenten HF Illtal, den Saarlandligisten HG Saarlouis II und auf die SG Hassel. Eine Woche später steht dann bereits die nächste Oberligabegegnung auf dem Programm.