| 20:02 Uhr

Handball-Oberliga
Gut verkauft, aber ohne Punkte

Mundenheim. Handball-Oberliga: Aufsteiger TV Homburg unterliegt bei der VTV Mundenheim mit 29:33 und kassiert damit die 13. Niederlage in Folge.

Am Ende der 60 Minuten konnte der TV Homburg zwar mit der Leistung zufrieden sein. Dennoch unterlag der Aufsteiger auch im drittletzten Saisonspiel der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz bei der VTV Mundenheim mit 29:33. Und kassierte damit die 13. Pleite in Folge.

Homburgs Trainer Jörg Ecker lobte seine Mannschaft für eine couragierte Leistung. Leider habe sie wähend der Partie immer wieder einige Schwächezeiten gezeigt, die Mundenheim dann nutzte, um sich wieder abzusetzen. Mundenheim kam ganz gut rein, führte nach drei Minuten schon mit 4:0. Fünf Minuten später stand es 7:2 für den Gastgeber. Doch dann waren die Homburger im Spiel. Zug um Zug holten sie auf. 9:6 stand es nur noch für  Mundenheim und nach 15 Minuten schaffte Alexey Wetz, am Ende mit neun Toren der beste Torschütze der Homburger, den Anschlusstreffer zum 9:10. Trainer Jörg Ecker hoffte auf mehr, aber nach der Aufholjagd zogen die Mundenheimer wieder das Tempo an. Über 12:9 und 15:11 lagen die Hausherren fünf Minuten vor der Pause 17:12 fvorne. Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung (19:14) ging es auch in die Pause.

Der TV Homburg kämpfte und hielt im zweiten Abschnitt die Partie offen. Beim Sstand von 25:17 (40.) drohte dem TVH schon ein kleines Debakel. TVH-Trainer Jörg Ecker freute sich, dass seine weiterhin personell geschwächte Mannschaft Moral zeigte, um die erwartete Niederlage in Grenzen zu halten. Alexey Wetz, Tobias Krumm und und Roman Kolepp verkürzten mit einem 3:0-Lauf auf 21:25. Die eine oder andere Torchance ließen beide Teams aus Der TV Homburg hielt den Anschluss, kam aber nicht mehr näher als auf vier Tore heran. Über 29:24, 30:25 stand es in der 54. Minute 31:26 für die VTV. Der TVH verkürzte durch Tore von Muhamet Durmishi und Alexey Wetz noch auf 28:31 (55.). Hoffnung keinte auf, doch noch etwas mitnehmen zu können: Ein Pfostentreffer und eine vergebene Großchance machten dann aber einen Strich durch diese Rechnung. „Bis auf ein Tor hätten wir dran sein können“, haderte Ecker mit dem fehlenden Glück, das Mannschaften im Tabellenkeller oft fehlt. Fünf Minuten waren noch zu spielen, die Partie war immer noch nicht entschieden. 130 Sekunden vor Schluss erhielt der Homburger Philipp Rauchschwalbe eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe, die dann Mundenheim in Überzahl zum 33:29-Sieg nutzte. Jörg Ecker: „Trotz dieser Niederlage, haben wir uns ganz toll hier verkauft.“



(ha)