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AH-Hallenturniere
Großer Spaß unterm Hallendach trotz kleinerer Starterfelder

 Im vergangenen Jahr sicherte sich bei der Ü40 die SG SVN Zweibrücken/Contwig den Pokal des Pfälzischen Merkur.
Im vergangenen Jahr sicherte sich bei der Ü40 die SG SVN Zweibrücken/Contwig den Pokal des Pfälzischen Merkur. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken . Darauf hofft Kreis-Schiedsrichterobmann Ralf Vollmar bei den AH-Turnieren von Freitag bis Sonntag in der Zweibrücker Westpfalzhalle. Von Svenja Hofer und Mirko Reuther

Zäh lief es auch in den vergangenen Jahren schon. Doch dieses Mal hatte Ralf Vollmar richtig Probleme, überhaupt alle drei traditionellen AH-Fußballturniere zwischen den Tagen in Zweibrücken zusammen zu bekommen. Nach dem Anmeldeschluss Anfang Dezember lief er den Mannschaften, auch schon fast traditionell, hinterher. „Man musste sie auch in der Vergangenheit immer schon etwas darauf stoßen, aber dann haben sich doch immer alle gefreut, dabei zu sein“, erklärt der Kreis-Schiedsrichterobmann.

Immerhin stehen jetzt aber die Spielpläne und alles ins angerichtete für vier von der Schiedsrichtervereinigung Pirmasens-Zweibrücken ausgerichteten Fußballtage unterm Dach der Westpfalzhalle. In drei Turnieren messen sich die AH-Fußballer der Region von Freitag, 27. Dezember, bis Sonntag, 29. Dezember. Zum Abschluss sind montags die Unparteiischen selbst aktiv.

Doch zufrieden ist Vollmar mit den Teilnehmerzahlen bei den Alten Herren nicht. Insgesamt 19 Teams sind in den drei Wettbewerben der Ü32, Ü40 und Ü50 nach Weihnachten am Ball. „Das sind weniger als in den vergangenen Jahren.“ 2018 meldeten sich 23 Mannschaften, 2017 gar noch 25.



Mit acht Mannschaften ist die Ü32 noch am besten besetzt. Doch auch hier waren es in der Vergangenheit mehr Teams. Bevor diese allerdings am Ball sind, machen am Freitag ab 18 Uhr die Ü50-Teams den Auftakt des Turnierreigens. Im Jeder-gegen-jeden-Modus treten hier der SV Großsteinhausen, die SG Schwarzbachtal, der SV Mackenbach, die SG Bechhofen/Lambsborn sowie die SG Hornbachtal gegeneinander an. Gespielt wird hier jeweils einmal 15 Minuten. Der Sieger um den Edeka-Ernst-Pokal steht nach der letzten Partie gegen 20.50 Uhr fest.

Die Ü32-Herren werden samstags ab 13 Uhr um den Parkbräu-Pokal spielen. In der Vorrundengruppe A begegnen sich der SC Stambach, die SG Bechhofen-Lambsborn, der SV Niederauerbach und die SG VB Zweibrücken/Ixheim. In der Gruppe B kämpfen der SC Union Homburg, der SV Großsteinhausen, die TSG Mittelbach-Hengstbach und die SG Rodalben um den Einzug ins Halbfinale. Dort treffen die jeweils besten zwei Teams über Kreuz aufeinander. Das erste Semifinale wird um 16.11 Uhr angepfiffen. Wie bereits in der Vorrunde beträgt die Spielzeit hier je einmal 13 Minuten. Das Spiel um Platz drei beginnt um 16.41 Uhr, das Endspiel um den Parkbräupokal wird um 16.56 Uhr angepfiffen.

Die Ü40-Mannschaften werden dann am Sonntag, 29. Dezember, ab 13 Uhr aktiv. Die sechs Teilnehmer SV Großsteinhausen, TuS Wörschweiler, SG VB Zweibrücken/Ixheim, SG Kleinsteinhausen/Bottenbach, SVN Zweibrücken/Contwig sowie die SG Hornbachtal spielen jeder gegen jeden über jeweils 13 Minuten. Wer den Pokal des Pfälzischen Merkur in diesem Jahr mitnehmen darf, steht gegen 16.45 Uhr fest.

Trotz der geringeren Teilnehmerzahl ist sich Ralf Vollmar, der selbst bei den Alten Herren des SV Großsteinhausen auflaufen wird, sicher, dass die Zuschauer in der Westpfalzhalle „gut ausgebildete AH-Spieler“ zu sehen bekommen, die „nichts verlernt haben“. Zudem biete die Rundumbande ein schnelles und spektakuläres Spiel.

Sind die ersten drei Turniertage absolviert, tauschen die Schiedsrichter ihre Pfeife dann gegen das Trikot und treten selbst gegen den Ball. Insgesamt messen sich hier am Montag, 30. Dezember, ab 9.30 Uhr 24 Mannschaften in drei Turnieren. Die Schiedsrichtervereinigung Pirmasens-Zweibrücken kämpften im zweiten Abschnitt ab 14.45 Uhr um den Pott.