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| 23:44 Uhr

Motorsportveranstaltung feiert Comeback
Grasbahnrennen künftig im September

Auf Rennszenen wie 2015 hoffen die Macher des MSC auch dieses Jahr wieder bei ihrem Grasbahnrennen auf der Zweibrücker Rennwiese.
Auf Rennszenen wie 2015 hoffen die Macher des MSC auch dieses Jahr wieder bei ihrem Grasbahnrennen auf der Zweibrücker Rennwiese. FOTO: Marco Wille / MARCO WILLE-Photographie
Zweibrücken. Mit dem späteren Termin will der MSC Zweibrücken wieder mehr Leute anlocken und Probleme mit der Grasnarbe auf der Rennwiese verringern. Am 17. Februar berät die Generalversammlung des Vereins. Von Eric Kolling

Aus Juli mach September: Das diesjährige Comeback des Zweibrücker Grasbahnrennens wird später als gewohnt stattfinden. Den Sonntag, 2. September, haben die Verantwortlichen des MSC Zweibrücken für die 57. Auflage der Motorrad-Veranstaltung ins Auge gefasst, sagt Rennleiter Michael Laise. 2011, 2013 und 2015 litt das Event im Juli unter Besucherschwund, anstatt 5000 waren kaum mehr 2000 Motorsportfreunde gekommen. Daher hatte der Verein das Grasbahnrennen 2017 abgesagt und sich Änderungen ausgedacht.

Vom Hochsommer-Termin sei man etwa deshalb abrückt, weil es aus Erfahrung unmöglich sei, bei 35 Grad die Zweibrücker Rennwiese nass zu halten. Laise: „Früher konnte man Wasser dafür von überall her holen, heute geht das nicht mehr so leicht.“ Auch das Thema Übertragungsrechte der Veranstaltung habe bei der Terminverlegung eine Rolle gespielt. Bei einer Generalversammlung am kommenden Samstag, 17. Februar, will der Club die Planung voranbringen.

Auch die Konkurrenzveranstaltungen im Umkreis hätten für eine Terminverschiebung gesprochen, ergänzt MSC-Vorsitzender Rudi Zeiter: „Der Hauptgrund war, dass wir die gleiche Bahn benutzen, auf der die Pferderennen stattfinden. Wegen der Termine der Wettbüros können die nicht mehr im Juni sondern erst im Juli starten. Es geht nicht, dass wir 14 Tage vor den Pferderennen an den Start gehen.“ Das mache die Grasnarbe nicht mit.

Der weiter rund 80 Mitglieder zählende Verein kalkuliere mit 30 000 Euro Kosten für das Rennen. Die Topfahrer sollen dabei nicht mehr erhalten als bisher. „Wir wollen nicht von vorneherein mit einem Minus an den Start gehen. Das soll kaufmännisch durchdacht sein, ein Verlust vermieden werden“, beschreibt Zeiter. Bis Ostern werde der MSC-Vorstand bei seinen Sitzungen die Renndetails und etwa mögliche Änderungen bei den Eintrittspreisen festlegen. Bis Juli sollen dann die Athleten verpflichtet werden – „ein paar Spitzenfahrer und ein paar Nachwuchsfahrer, so dass die Rennen Spannung versprechen“, so Zeiter. Sollte ein Topathlet utopische Preisvorstellungen habe, müsse man auf ihn verzichten.

Man überlege aktuell ebenfalls noch, ob man das Rennen in drei oder in vier Klassen durchführt, schildert der MSC-Vorsitzende. In der Rubrik international sind sowohl ein Solo- als auch ein Seitenwagenrennen geplant. Ob man beide in der Rubrik national zusammenlegt, habe auch mit der letztendlichen Fahrerzahl zu tun. Zeiter: „Das hängt auch davon ab, wie viele Veranstaltungen sonst in der Zeit sind.“ Rennleiter Michael Laise spricht auch von Spekulationen über eine Oldie-Klasse.

Dieses Jahr müsse der MSC wieder die Bahn neu abnehmen lassen, das sei alle drei Jahre vorgeschrieben, ob eine Veranstaltung stattgefunden habe oder nicht, erläutert Zeiter. „Nach den bisherigen mündlichen Informationen brauchen wir hier keine neuen Vorkehrungen zu treffen, weil wir aufgrund der Auslaufzone relativ viel Platz für eine Sicherheitszone haben.“ Auch der neue Termin erhöhe die Sicherheit, weil sich die Grasnarbe erholen und im Rennen stabiler bleiben könne. Ob die Rennen künftig wieder zweijährlich oder sogar jedes Jahr ausgerichtet werden, darüber sei man im Ortsklub noch nicht einer Meinung, sagt Zeiter. Das hänge außer von der Akzeptanz durch die Besucher auch von der Rücksicht aufs Helferteam ab: „Es ist doch eine Menge Arbeit, die da bei den 15 Personen im Kernteam aufläuft.“