| 20:14 Uhr

Handball-Oberliga
Gegner nicht am Tabellenstand messen

 Klar favorisiert gehen Christopher Huber (rechts) und der SV 64 Zweibrücken in das Heimspiel gegen Schlusslicht Friesenheim II.
Klar favorisiert gehen Christopher Huber (rechts) und der SV 64 Zweibrücken in das Heimspiel gegen Schlusslicht Friesenheim II. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Die Oberliga-Handballer des SV 64 Zweibrücken empfangen am Samstag um 18 Uhr Schlusslicht Friesenheim II. Zuvor sind die A-Junioren im Bundesliga-Heimspiel gegen die noch sieglose Handballakademie Bayern gefordert. Von Stefan Bullacher

Am kommenden Samstag heißt es wieder „Handball-Doppelpack beim SV 64 Zweibrücken“ in der Ignaz-Roth-Halle. Um 16 Uhr empfangen die A-Junioren in der Jugendbundesliga die Handballakademie Bayern und die erste Herrenmannschaft spielt um 18 Uhr gegen die Bundesligareserve der Eulen Ludwigshafen.

Nach dem großartigen Auftritt der Zweibrücker Löwen beim Tabellenführer TV Hochdorf, als das junge Team von Trainer Stefan Bullacher in den Schlusssekunden äußerst unglücklich mit 23:24 unterlag, treten die 64er nun gegen die abstiegsbedrohte Bundesligareserve der TSG Friesenheim an. SV-Coach Stefan Bullacher hatte unter der Woche etwas Mühe, sein Team wieder voll auf die kommende Aufgabe zu fokussieren. Denn zum einen fiel ein Training dem schneebedingten Verkehrschaos zum Opfer, zum anderen war die Enttäuschung, trotz starker Leistung gegen den Ligaprimus ohne Punkte dazustehen, in den Übungseinheiten förmlich noch greifbar.

„Solche Erlebnisse gehören zum Sport. Die Jungs können jetzt stolz auf sich sein, aber am Samstag kommt mit Friesenheim schon wieder die nächste Aufgabe. Da empfangen wir eine Mannschaft, die um ihr Überleben in der Liga kämpft. Die sind bis an die Zähne bewaffnet und werden uns kämpferisch alles abverlangen. Da ist etwas ganz anderes gefordert. Auch an diesen Spielen werden wir wachsen und müssen uns Woche für Woche neu orientieren“, warnt Bullacher seine Schützlinge eindringlich davor die Eulen auf die leichte Schulter zu nehmen. Die TSG Friesenheim sammelt seit Jahren Erfahrung im Abstiegskampf und konnte letzte Saison in der Rückrunde beide Punkte gegen die Löwen auf ihrem Konto verbuchen. Personell werden die 64er wohl in Bestbesetzung antreten können.



Unmittelbar vor der ersten Mannschaft bestreitet die A-Jugend von Klaus Peter Weinert ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr. Nach der schweren Verletzung von Kapitän Sebastian Meister müssen die Junglöwen noch enger zusammenrücken, um den Traum von der direkten Qualifikation zur Jugendbundesliga 2019/20 am Leben zu halten. Im Hinspiel überzeugte das Zweibrücker Team gegen die noch sieglose Handballakademie Bayern und entführte beim überlegenen 27:21-Erfolg beide Punkte aus der bayrischen Hauptstadt München. Aktuell rangieren die Junglöwen auf dem vierten Tabellenplatz und haben sechs Punkte Vorsprung auf den undankbaren siebten Rang, mit dem sich die 64er im letzten Jahr begnügen mussten. Damit sich dieses Drama wie vor Jahresfrist mit Spielern wie Marc Robin Eisel oder Kian Schwarzer nicht wiederholt, wollen die Jungs um Felix Dettinger und Philipp Meiser beide Punkte in der Ignaz-Roth-Halle behalten.