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SG Rieschweiler
Ein Mix aus Unbekümmertheit und Routine

Rieschweiler. Fußball-Verbandsligist SG Rieschweiler verjüngt seinen Kader, setzt neben den jungen Spielern aber auch auf erfahrenere Kicker.

Nach großem Spieler-Aderlass geht Fußball-Verbandsligist SG Rieschweiler notgedrungen runderneuert und jünger in die kommende Saison. Trainingsauftakt von Dirk Kapitulski (59), Nachfolger des scheidenden bisherigen Trainers Björn Hüther, ist am 24. Juni um 19.15 Uhr.

Daniel Preuß, Spielertrainer und Torjäger der zweiten Mannschaft, die den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte, wird Dirk Kapitulski beim Training unterstützen und auch als Stand-by-Spieler der Verbandsliga-Mannschaft zur Verfügung stehen.

Mit einem Mix aus jungen talentierten Spielern aus der eigenen A-Junioren-Meistermannschaft und Spielern mit Verbandsliga-Erfahrung, wie die beiden SGR-Vorstandsmitglieder Pascal Frank und Steffen Sprau sowie Christian Ohlinger, Jan Ohle, Marc Arzt und Kay-Christian Schlayer, soll am Ende erneut der Verbandsliga-Klassenerhalt gelingen.



„Das ist machbar“, betont SGR-Vorstandsmitglied Tobias Weis. Der frühere Fußball-Profi räumt aber ein, dass der Club die eine und andere externe Spielerabsage bekommen hat, darunter vom früheren SGR-Jugendspieler Florian Weber. Er wechselt lieber vom SV Morlautern zum künftigen Landesligisten SV Hermersberg. Auch eine Verpflichtung von Dennis Gerlinger, der vom TSC Zweibrücken zum Oberligisten Eintracht Trier wechseln wollte, sei aufgrund einer von Trier geforderten Ablösesumme nicht machbar gewesen.

Trotzdem gibt sich Tobias Weis optimistisch: „Wir sind aktuell mit fünf erfahrenen Fußballern noch im Gespräch. Die wollten abwarten, in welcher Klasse wir in der kommenden Saison spielen werden“, berichtet der 47-Jährige, der künftig mit Christian Ohlinger zusätzlich die D-Junioren betreuen wird.

„Wir sind als Verein sehr gut aufgestellt. Die Jugendarbeit läuft sehr gut. Unsere zweite Mannschaft spielt nach dem Aufstieg aus der A-Klasse wieder in der Bezirksliga und die Erste hat den Klassenerhalt in der Verbandsliga realisiert. Also haben wir nicht viel falsch gemacht“, bringt es Tobias Weis auf den Punkt.