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Verbandsliga Nordost
Palatia-Trainer Gessner sieht gute Entwicklung im Team

 Tim Pommerenke (in Weiß) ist mit seinen bisherigen acht Saisontreffern ein wichtiges Glied in der Elf von Palatia Limbach.
Tim Pommerenke (in Weiß) ist mit seinen bisherigen acht Saisontreffern ein wichtiges Glied in der Elf von Palatia Limbach. FOTO: Degott / Wolfgang Degott
Limbach. Fußball-Verbandsliga Nordost: Doch die Limbacher hoffen nach vier Unentschieden in Habach mal wieder auf einen Sieg.

„Jetzt müssen Punkte her“, lautet die Losung von Limbachs Trainer Patrick Gessner nach vier Unentschieden in Folge. Er zeigte sich zwar mit der Entwicklung in Spielanlage und -gestaltung seiner Mannschaft zufrieden, doch sei die Punktebilanz sehr bislang doch mäßig. Mit 13 Zählern liegt die Palatia als Achter nur drei Zähler vor einem Abstiegsplatz. Insbesondere im letzten Heimspiel gegen den Saarlandliga-Absteiger SV Rohrbach hatte Gessner drei Punkte eingeplant. „Das hätte uns mehr Ruhe verschafft“, sagt der 36-Jährige. Auch in den drei voran gegangenen Spielen gegen Marpingen/Urexweiler (2:2), Lebach/Landsweiler (3:3) und in Freisen (2:2) habe es seine Elf trotz guter Leistungen nicht geschafft, aus den vielen Chancen mehr Kapital zu schlagen.

In Habach erwartet Gessner an diesem Sonntag, 15 Uhr, ein schweres Spiel auf einem kleinen, unbequemen Rasenplatz, dem sogenannten „Käfig“. Die gegnerische Elf ließ am Sonntag beim 3:1-Auswärtssieg beim Spitzenteam Hellas Bildstock aufhorchen. Seit acht Spielen wartet die Palatia zudem auf einen Sieg gegen diesen Gegner, der mit zwei Punkten mehr auf der Habenseite auf dem fünften Platz liegt. „Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen, arbeiten systematisch weiter, zumal die Chemie und die Stimmung im Team stimmen“, meint der erfahrene Coach. Auch könne er momentan bei seinem großen Kader aus dem Vollen schöpfen, muss keine Verletzungen kompensieren. Timo Kitto, der nach seinem Handbruch im ersten Spiel schon einen Einsatz in der Reservemannschaft vorzuweisen hat, stehe auf dem Sprung in die erste Mannschaft. Er gehört zu den hoffnungsvollen Nachwuchstalenten, die ein solides Fundament auf eine gute fußballerische Zukunft bei der Palatia hoffen lassen. Daneben bekommen unter anderem Finn Brunk und Lucien Wagner, die beide noch bei den A-Junioren spielen und der 16-jährige Steven Bettinger immer wieder Möglichkeiten, sich auf dem Platz in der rauen Aktivenluft zu bewähren. Max Ungerbühler, der zwar noch keinen Erstmannschaftseinsatz vorzuweisen hat, aber auch schon in der Kreisliga-Mannschaft eingesetzt war, ist ein weiteres hoffnungsvolles Talent. Mit ihnen sollen aus den restlichen vier Spielen der Vorrunde zumindest sieben Punkte erspielt werden, damit das Saisonziel – ein besserer Mittelfeldplatz als im Vorjahr (8.) – nicht aus den Augen verloren wird.

Die Mannschaft der Stunde in der Liga ist zweifellos die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim. Mit sieben Siegen in Folge hat sich die Elf auch mit Schützenhilfe von Habach auf den zweiten Platz vorschieben können. Jetzt gilt es beim FC Freisen (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) den Aufwärtstrend fortzusetzen. Demgegenüber wartet Schlusslicht FSV Jägersburg II sehnsüchtig auf ein Erfolgserlebnis. Die Mannschaft von Trainer Peter Eiden verpasste am Sonntag nur knapp zumindest den ersten Punktgewinn. Beim Tabellenvierten SG Marpingen-Urexweiler (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) hängen die Trauben wieder hoch. In den beiden übrigen Begegnungen muss Spitzenreiter SV Bliesmengen-Bolchen zum SV Merchweiler (Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr) und der SV Schwarzenbach hat seine Aufgabe in Saubach (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) zu lösen.



Am Donnerstag bestritten die Schwarzenbacher bereits ein Nachholspiel beim SV Habach. Die Teams trennten sich 2:2 (1:1). Die Gäste aus Schwarzenbach kamen besser in die Partie. Christian Zech (14.) markierte für sie die Führung, die Sebastian Dynus (41.) zum Halbzeitstand ausglich. In der fairen Begegnung wurden die Hausherren nach dem Wechsel stärker und kamen durch Sven Schiller (73.) zur Führung. Schwarzenbach blieb in der Folge vor allem durch Standards gefährlich. Kapitän Nils Schales (78.) gelang nach einer Ecke der Treffer zum Endstand und der leistungsgerechten Punkteteilung. Schwarzenbach kletterte damit auf den zwölften Platz.

(ott)