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Fußball-Verbandsliga
Rubeck fordert im Derby eine Reaktion

 Hart gekämpft wurde bereits in der Hinrundenbegegnung, wie hier zwischen Ballweilers Cedric Omoregie (grün) und dem Bliesmenger Pascal Hartz.
Hart gekämpft wurde bereits in der Hinrundenbegegnung, wie hier zwischen Ballweilers Cedric Omoregie (grün) und dem Bliesmenger Pascal Hartz. FOTO: Degott / Wolfgang Degott
Wolfersheim. Fußball-Verbandsliga Nordost: Die SG Ballweiler will gegen Bliesmengen das 2:6 gegen Jägersburg II vergessen machen. Von Wolfgang Degott

Auch einige Tage nach dem 2:6-Debakel der SG Ballweiler gegen den FSV Jägersburg II ist Trainer Peter Rubeck noch angefressen. Im Saarpfalz-Derby der Fußball-Verbandsliga Nordost am Sonntag, 14.30 Uhr, auf dem Wolfersheimer Rasenplatz gegen den SV Bliesmengen-Bolchen fordert er eine Reaktion seiner Spieler.

Nur zwei Punkte trennen die Viertplatzierte SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim und den Fünften aus Bliesmengen um Trainer Patrick Bähr, der mir seinen Mannen mit dem Rückenwind des knappen 2:1-Siegs gegen Limbach anreist. Rubeck erwartet in diesem Duell von seinen Spielern eine merkliche Leistungsverbesserung. „Wenn wir uns so präsentieren wie in Jägersburg, als wir keinen Zugriff auf das Spiel hatten, haben wir 0,0 Chancen“, so der Coach. Insbesondere in der Abwehr vermisste er die Tugenden, die den Mannschaftsteil in der Vorrunde, wo in 17 Spielen nur 14 Gegentreffer kassiert wurden, ausgezeichnet hatte. Vor allem die Laufbereitschaft ließ wie auch in den anderen Mannschaftsteilen „mehr als zu wünschen übrig“.

Im Lokalkampf muss Ballweiler allerdings auf den Einsatz von Manuel Weydmann (Bänderverletzung) und Patrick Meyer (Knieprobleme), Kapitän Steffen Sand (Hüftoperation) sowie den Langzeitverletzten Christian Schmitt verzichten. Ob Edin Masinovic, der im letzten Spiel wegen Oberschenkelproblemen zur Pause ausgewechselt werden musste, wieder angreifen kann, entscheidet sich erst kurz vor Anpfiff.



SV-Trainer Patrick Bähr erwartet eine motivierte Ballweiler Elf, die die Scharte auswetzen möchte, und somit ein spannendes Derby, bei dem es jedoch nur noch um die Verfolgerplätze gehen wird. In der Vorrunde siegte Ballweiler durch Tore von Marcel Ecker und Sinan Tomzik 2:0. „Der Zug nach oben ist abgefahren und wir werden mit Ballweiler, Freisen und Limbach um die den vierten Platz kämpfen“, prognostiziert Bähr. Er kann wieder auf Torjäger Mathias Munz zurückgreifen, der gegen Limbach arbeitsbedingt gefehlt hat. Ob Maximilian Escher nach seinem Trommelfell-Riss wieder eingesetzt werden kann, ist ebenso fraglich wie das des Brüderpaares Paolo und Nico Valentini, die krankheitsbedingt unter Woche nicht trainieren konnten.

Beim Blick auf die Zukunftsplanung kündigt Bähr an, dass der Kader größtenteils zusammenbleibt und nur wenige Zu- und Abgänge zu erwarten sind. Demgegenüber muss Peter Rubeck insbesondere die Offensivabteilung noch verstärken. Da Patrick Meyer und Sinan Tomzik den Club verlassen werden und bisher nur Max Decker (SG Rieschweiler) als Stürmer verpflichtet werden konnte, soll hier noch nachgebessert werden. Auch fehle, um auch in der kommenden Saison ein Wörtchen beim Aufstieg mitreden zu können, noch ein zentraler Mittelfeldspieler. Mittlerweile hat die SG auf der Trainerposition für die kommende Saison alle Weichen gestellt. Nachdem Peter Rubeck schon vor längerem um zwei Jahre verlängert hatte, wurde jetzt für die Bezirksligamannschaft Max Knoerr vom SV Blickweiler verpflichtet.