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Fußball-Verbandsliga
FSV-Zweite ist gut aus den Startlöchern gekommen

Überlistet: Jägerburgs Arbnor Qorovigi (re.) geht an dem Lautenbacher Manuel Brandstätter vorbei. So rund soll es auch gegen Merchweiler laufen.
Überlistet: Jägerburgs Arbnor Qorovigi (re.) geht an dem Lautenbacher Manuel Brandstätter vorbei. So rund soll es auch gegen Merchweiler laufen. FOTO: Wolfgang Degott / Degott
Jägersburg. Fußball-Verbandsliga Nordost: Jägersburgs Trainer Tim Harenberg erwartet gegen das noch sieglose Merchweiler ein Spiel auf Augenhöhe. Von Wolfgang Degott

Die mit Abstand jüngste Verbandsligamannschaft stellt in diesem Jahr die Oberliga-Reserve des FSV Jägersburg. Gegenüber dem schwachen Start zur Vorsaison konnten die Schützlinge von Trainer Tim Harenberg in den ersten vier Spielen immerhin neun Punkte einfahren, liegen auf Platz vier. „Es war sehr wichtig, gut in die Saison zu starten, weil auch sicherlich noch Phasen kommen, in denen es nicht so gut laufen wird“, sagt der 33-Jährige. Von seinen Spielern ist er überzeugt, dass sie die notwendigen Punkte holen, sodass keine Abstiegssorgen entstehen werden.

Harenberg kann auf einen Stamm von zwölf bis 15 Spieler zurückgreifen, zu dem auch Neuzugang Peter Müller gehört. Er kam vom SV Altstadt, hat aber beim SVN Zweibrücken schon Oberliga-Erfahrung sammeln können. Sich an die Mannschaft herangespielt hat sich Niklas Rech, vom Saarlandligisten FSG Ottweiler-Steinbach, der in den nächsten Wochen zu einer Verstärkung heranreifen kann. Große Stücke hält der FSV-Coach, der nach drei Jahren A-Junioren in der letzten Saison in den Aktivenbereich des Homburger Vorstadtvereins gewechselt ist, auf seine ganz jungen Spieler. Dazu gehören Lukas Reichart, Gianluca Ruoff und Lars Wagner, die ihr erstes volles Aktivenjahr spielen. Erst im Winter wird Julian Schneider nach seinem Kreuzbandriss, den er sich Anfang des Jahres zugezogen hat, wieder zur Verfügung stehen. Im Aufstiegsjahr einer der wichtigsten Spieler, der immerhin 20 Tore erzielt hat, wird auch Jan Fickinger nach einer Operation bald wieder zum Kader stoßen.

Gegen das noch sieglose SV Merchweiler erwartet Harenberg am Sonntag ab 15 Uhr zu Hause eine intensive Begegnung auf Augenhöhe. Er freut sich auf das Wiedersehen mit Alexander Ogorodnik, der in den vergangenen Jahren die Palatia Limbach trainiert hat. Im Vorjahr noch Fünfter, hat Merchweiler erst mal im Tabellenkeller Platz genommen. Doch Harenberg geht davon aus, dass sie am Ende der Saison weiter oben stehen werden. Dass Merchweiler gegen Ballweiler nur knapp verloren hat, zeige, dass sein Team trotz des durch den Fehlstart entstandenen Drucks auf eine gute Mannschaft treffen wird.



Tim Harenberg durchlief als Trainer in zehn Jahren alle Jugendmannschaften bis zur B-Jugend der Spielgemeinschaft des FSV Jägersburg mit dem SV Reiskirchen, wo er seine eigene Fußball-Jugend und vier Jahre Aktivenzeit in der Verbandsliga verbracht hat. Er musste seine Karriere früh wegen starker Kniebeschwerden beenden.

Zu einem Spitzenspiel kommt es am Samstag um 17 Uhr in Ballweiler. Die noch ungeschlagene SG trifft auf den noch verlustpunktfreien Absteiger und Titelfavoriten SV Hasborn. Die Schützlinge von Trainer Peter Rubeck haben damit einen echten Prüfstein vor der Brust. Es wird eine Standortbestimmung sein, kann man sich Rubecks Elf mit einem Sieg endgültig in der Spitze etablieren.