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Ohne Druck
Lokalderby an der Dicken Eiche

Rieschweiler. Fußball-Verbandsliga Südwest: Die SG Rieschweiler empfängt am Sonntag, 16 Uhr, die zweite Mannschaft des FK Pirmasens. Von Fritz Schäfer

„Das ist eine schwere Aufgabe“, betont Rieschweilers Trainer Björn Hüther vor der Partie am Sonntag, 16 Uhr, gegen den FK Pirmasens II. In der vergangenen Saison haben die beiden Mannschaften erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib in der Fußball-Verbandsliga Südwest gesichert. „Ich denke, dass der FKP in dieser Runde durch die Verstärkungen besser aufgestellt ist. Wenn die Pirmasenser in den beiden Mannschaften keine Verletzten bekommen, kommt die Zweite sicher unter die ersten Fünf.“

Insofern könnte Hüther wie in der vergangenen Saison (0:0 und 2:2) auch mit einem Unentschieden leben. „Aber selbstverständlich gehen wir in das Spiel, um zu gewinnen.“ Zumal seine Mannschaft nach drei Partien auch „im Soll“ liegt. „Wir haben gegen Gau-Odernheim (3:1) und in Gonsenheim (0:0) gut gespielt. Und nur in Marienborn (1:3) hatten wir eine schwache Halbzeit.“ Deshalb erwartet der 41-Jährige am Sonntag ein „interessantes Spiel“ und hofft auf viele Zuschauer an der Dicken Eiche.

Mit noch mehr Zuschauern hätten die Verantwortlichen bei einem Montagsspiel gerechnet. „Die Verlegung hat aber nicht geklappt.“ Dann wäre auch Hüther dabei gewesen, der am Sonntag noch im lange geplanten Urlaub weilt. Und ob der Co-Trainer am Sonntag in Rieschweiler ist, ist noch offen. Denn Frederic Stark ist wie der Offensivspieler Tobias Leonhard am Samstag als Polizeibeamter in Chemnitz im Einsatz. Der Trainer der zweiten Mannschaft, Daniel Preuß, würde sonst die Mannschaft in dem Spiel allein betreuen. Ansonsten sieht es personell nicht schlecht aus.



Klage führt Björn Hüther lediglich über die Trainingsbedingungen. „Auf dem Rasenplatz dürfen wir nur außerhalb des Strafraums trainieren. Da haben wir für zwei Mannschaften noch nicht mal einen ganzen Platz.“ Da könne er mit seinem Team viele Spielsituationen gar nicht trainieren. „Und die Fußballer wollen auf ein Tor spielen. Wenn das nicht geht, fehlt was.“ Hüther hofft, dass der in Bau befindliche Kunstrasenplatz in drei Wochen genutzt werden kann. „Es wird auch langsam Zeit.“