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Schiedsrichter fehlen
Schirimangel: Ohne Nachbarhilfe drohen Absagen

Höheischweiler. Fußball: Schiedsrichtermangel im Kreis Pirmasens-Zweibrücken

Die Lage bei den Schiedsrichtern im Fußballkreis Pirmasens-Zweibrücken ist nach wie vor angespannt. Das sagte Kreis-Schiedsrichterobmann Ralf Vollmar aus Mauschbach.

Am Angebot für die Schiedsrichter mag es nicht liegen. Regelmäßige Sitzungen und Fortbildungen, eigene Fußballturniere und den großen Neujahrsempfang gibt es für die Männer und Frauen an der Pfeife.

Gerade beim Neujahrsempfang im Sportheim in Höheischweiler stehen sie im Mittelpunkt. Und dabei vor allem jene, die für ihre langjährige Schiedsrichtertätigkeit ausgezeichnet werden: Sie bekommen nicht nur Urkunden von der Schiedsrichtervereinigung Pirmasens-Zweibrücken, die Ehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes verlieh Verbandspräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz.



Ehrenamtsbeauftragter Lothar Witt (Weselberg) überreichte eine Uhr an Wolfgang Epp. Für die Aktion „Danke Schiri“ des Deutschen Fußball Bundes wurden im vergangenen Jahr Elena Carmen Dockweiler, Marco Schnur und Helmut Becker ausgewählt.

Derzeit gehören 93 Fußballschiedsrichter der regionalen Vereinigung an, was einen leichten Rückgang gegenüber dem vergangenen Jahr bedeutet.

Froh ist Ralf Vollmar über die gute Zusammenarbeit mit den angrenzenden Schiedsrichtervereinigungen: „Ohne die Nachbarkreise müssten wir manches Spiel absagen“, macht er den anhaltenden Bedarf an Schiedsrichternachwuchs deutlich.