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Fußball-Saarlandliga
FSV Jägersburg feiert Einstand nach Maß

Fußball-Saarlandliga: 4:1-Erfolg in Bischmisheim. FC Homburg II muss sich mit Remis begnügen. Von Markus Hagen

FSG Ottweiler/Steinbach - FC Homburg II 0:0 Einen Punkt hat sich die Reserve des FC Homburg bei der FSG Ottweiler/Steinbach erbeutet. „Ich denke, das war ein leistungsgerechtes Unentschieden“, erklärte FCH-Trainer Andreas Sorg nach Abpfiff. Beide Defensivreihen hätten während der 90 Minuten gut gestanden und nur ganz wenige Torchancen zugelassen. Die erste richtig gute Möglichkeit der Partie hatten die Gäste. Nach 35 Minuten scheiterte Valdrin Dakaj bei einem Alleingang allerdings an FSG-Torhüter Sascha Seiwert. Fünf Minuten später hatte der FC Homburg Glück. Tobias Trautzburg verursachte einen Foulelfmeter, den aber Osman Akyol neben das von Marc Redl gehütete Gehäuse schob.

Nennenswerte Torszenen sollte es im zweiten Spielabschnitt nicht geben. Andreas Sorg: „Am Ende hatten wir schon mehr Kraft als die FSG Orttweiler/Steinbach, aber wir nutzten nicht die sich bietenden Räume, um die FSG zu gefährden.“ Letzten Endes sei er mit dem einen Punkt zufrieden.

FV Bischmisheim - FSV Jägersburg 1:4 (1:1) In einer kampfbetonten Partie setzte sich der FSV Jägersburg am Ende auch in der Höhe verdient durch. Der Oberliga-Absteiger ging früh durch Jan Reiplinger (14.) in Führung. Und die Gäste bestimmten auch daraufhin weiter die Partie. Jägersburg hatte durchaus die Möglichkeiten, den Vorsprung schon früher zu erhöhen. Etwas überraschend glich Bischmisheim jedoch durch einen Sonntagsschuss aus 30 Metern durch Christoph Fuhr (36.) zum 1:1-Pausenstand aus.



„Nach der Halbzeit haben wir unsere Chancen konsequenter genutzt und gewannen die Partie souverän", erklärte der FSV-Vorsitzende Martin Germann. Mit dem ersten Angriff in der zweiten Halbzeit traf Reiplinger zum 2:1 (46.). Tim Koblenz (73.) erhöhte mit einem Foulelfmeter auf 3:1, ehe dieser sechs Minuten vor dem Abpfiff auch den 4:1-Endstand herstellte. In der Schlussminute hielt FSV-Keeper Mirko Vogel zudem noch einen Foulelfmeter von Christoph Fuhr. Somit war der erste Dreier perfekt.