| 22:00 Uhr

Klar geschlagen
Saarlandliga: FC Homburg II bleibt unten drin

Homburg. Das hatte sich Andreas Sorg ganz anders vorgestellt. Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim Vorletzten FV Schwalbach wollte die zweite Mannschaft des FC Homburg in der Saarlandliga nachlegen. Das misslang dem Team im Heimspiel gegen den TuS Herrensohr. Von Markus Hagen

Nach der deutlichen 2:5-Heimpleite gegen den spielerisch überlegenen TuS schweben die Grün-Weißen weiter in akuter Abstiegsgefahr.

„Die ersten 20 Minuten haben wir noch gut mitgehalten, aber dann war die Partie innerhalb von fünf Minuten praktisch gelaufen“, sagte Sorg. Eingeleitet von einem Fehlpass des FCH-Torhüters Eric Höh gingen die Gäste durch Engin Yalcin (20.) mit 1:0 in Führung. Eine Minute später traf Yalcin erneut. Doch es kam noch schlimmer für Homburg, das ohne Unterstützung aus dem Regionalligakader auskommen musste. Nach dem Treffer durch Alexander Ernst lag der Gastgeber nach 25 Minuten mit 0:3 aussichtslos hinten. Verzweifelt wehrte sich der FCH und hatte Glück, dass die Gäste (27.) zum 1:3 mit einem Eigentor den nächsten Treffer der Partie selbst einlegten. Dann sogar die Großchance für den FCH, zurück in die Partie zu kommen: Valdrin Dakaj scheiterte aber per Foulelfmeter (36.) an TuS-Torhüter Georg Amann. „Wenn uns hier das 2:3 gelingt, wäre noch einiges möglich gewesen“, ärgerte sich Sorg über die vergebene Möglichkeit zur Wende. Nur drei Minuten nach dem vergebenen Foulelfmeter sorgte Dominik Schokies mit dem 4:1 (39.) für die endgültige Entscheidung in dem Saarlandligaspiel auf dem Kunstrasenplatz vor dem Homburger Waldstadion.

Der TuS Herrensohr erhöhte nach dem Seitenwechsel mit dem dritten Treffer von Yalcin (54.) sogar auf 5:1. „Wenigstens haben wir noch Moral bewiesen und dann nicht ganz aufgehört, Fußball zu spielen“, sah Sorg wenigstens noch den Treffer von Valdrin Dakaj zum 2:5-Endstand (72.). „Ohne Frage war der Sieg für Herrensohr verdient. Wir verstehen es einfach nicht, hohe Bälle effektiv zu klären“, kritisierte der Homburger Übungsleiter nach der Pleite niedergeschlagen.