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Fußball-Saarlandliga
Saarlandliga: FC Homburg II noch mitten im Abstiegskrimi

Homburg. Für reichlich Spannung ist an den letzten drei Spieltagen der Saison in der Fußball-Saarlandliga gesorgt. Sowohl im Titel-, als auch im Abstiegskampf ist Vieles noch offen. Zittern muss auch immer noch der FC Homburg II. Von Markus Hagen

Während die SV Elversberg II um Trainer Marco Emich mit zwei Punkten Vorsprung auf Köllerbach auf den Titel hofft, und sich auch Brebach als Dritter mit drei Zählern Rückstand noch Hoffnungen macht, geht es im Tabellenkeller weitaus enger zu. Neben dem SV Bübingen, der sein Team zurückgezogen hat, dürfte es wohl auch die beiden Aufsteiger SV Rohrbach und DJK Rastpfuhl treffen. Zu groß ist ihr Rückstand auf das rettende Ufer. Bei möglichen fünf Absteigern müssten womöglich auch die SF Rehlingen und der FV Schwalbach den Gang in die Verbandsliga antreten. Keinesfalls gerettet sind die Grün-Weißen als Dreizehnter sowie die punktgleiche FSG Ottweiler/Steinbach, die beide nur drei Punkte vor dem ersten möglichen Abstiegsrang 14 liegen. Umso mehr kommt nun der Partie dieser beiden Mannschaften am Samstag, 19.30 Uhr, auf dem Jahnplatz vor dem Homburger Waldstadion eine große Bedeutung zu. Der Sieger dieses Sechs-Punkte-Spiels wird sehr wahrscheinlich auch in der nächsten Saison in der Saarlandliga spielen.

Angesichts des Restprogramms der Grün-Weißen mit der Auswärtspartie beim SV Saar 05 Saarbrücken und dem Heimspiel gegen den SV Mettlach könnte eine Heimniederlage gegen Ottweiler/Steinbach durchaus den Abstieg bedeuten. „Ohne Frage ist diese Partie für uns eine entscheidende“, erklärt Trainer Andreas Sorg. Die anstehenden 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz werden „zur reinen Kopfsache“. Seine Mannschaft müsse den versuchen, die Nervosität abzulegen, um an ihr mögliches Leistungspotenzial heranzukommen.“ Sorg denkt da vor allem an die letzten Wochen zurück. Ein stetiges Auf- und Ab. Überzeugende Leistungen wie beim 4:1-Sieg in Neunkirchen oder dem 6:0 gegen den VfL Primstal folgten Heimpleiten gegen die Abstiegskandidaten SV Rohrbach und SF Rehlingen/Fremersdorf sowie das 0:8-Debakel gegen den SV Auersmacher.

Höchste Zeit, dass die U23 des FCH wieder gewinnt und auch Mal eine Begegnung gegen einen direkten Kontrahenten für sich entscheidet. Wenigstens personell ist die FCH-Zweite für das Flutlichtspiel auf dem Jahnplatz wieder etwas besser aufgestellt. Kapitän Tim Klotsch ist wieder dabei. Tobias Trautzburg hat seine Grippe überwunden und auch Christian Lensch könnte wieder mitwirken. „Er hat seine muskulären Probleme überwunden“, hofft Andreas Sorg dessen Einsatz.