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Negativserie
FC Homburg II braucht wieder ein Erfolgserlebnis

Andreas Sorg, Trainer des FC Homburg II, hofft auf die Wende.
Andreas Sorg, Trainer des FC Homburg II, hofft auf die Wende. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Saarlandliga: Nach gutem Saisonstart ist das Team von Andreas Sorg abgerutscht. Jetzt geht’s nach Brebach. Von Markus Hagen

Das Ende der Talfahrt sehnt der FC Homburg II herbei. Nach drei Niederlagen in Folge ist das Team von Andreas Sorg in der Saarlandliga auf Platz elf abgerutscht. Am Samstag besteht ab 15 Uhr beim 16. SC Halberg Brebach die Gelegenheit, den Negativlauf zu stoppen.

„Wir haben uns das nach einem sehr guten Start in die Saison ganz anders vorstellt“, erklärt Sorg. Bei der jüngsten 2:3-Niederlage beim Aufsteiger SV Rohrbach sei die U23 der Grün-Weißen deutlich unter den Erwartungen geblieben. Von zu großem Druck, der nach der jüngsten kleinen Niederlagenserie auf seine Mannschaft laste, wolle er nicht reden. „Jedem muss aber bewusst sein, dass die Erwartungen von Jahr zu Jahr steigen.“

Viele Gegentore habe Sorgs Team in den letzten Spielen durch individuelle Fehler kassiert. „Es ist schwierig, diese abzustellen.“ Alles sei eine reine Kopfsache. Man müsse bei den Pässen nach vorne in die Offensive mehr Risiko eingehen. Statt Querpässen fordert Sorg mehr Zug nach vorne, um „wieder öfter in den torgefährlichen Raum zu kommen“.



Personell wird sich am Samstag vorerst nichts ändern. „Überschnelle Handlungen diesbezüglich sind nicht angesagt. Dafür ist es noch zu früh in der Saison.“ Robin Hottenbacher steht wegen eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung. Verzichten muss Andreas Sorg künftig auch auf Kai Hesse, der zum Regionalligisten SC Hessen Dreieich wechselte (wir berichteten).

Zum nächsten Gegner erklärte Sorg: „Brebach hat eine spiel- und zweikampfstarke Mannschaft, die auf ihrem kleinen Rasenplatz schwierig zu schlagen ist.“ Seine Mannschaft müsse eine Topleistung abrufen.