| 22:00 Uhr

Punkteteilung
FSV ermauert sich ein 0:0 beim FCK II

Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich FSV-Sturmspitze Arman Ardestani von den Spielern des 1. FC Kaiserslautern II. Für die Gäste reichte es bei den Roten Teufeln am Samstag immerhin zu einem torlosen Remis.
Nicht aus der Ruhe bringen ließ sich FSV-Sturmspitze Arman Ardestani von den Spielern des 1. FC Kaiserslautern II. Für die Gäste reichte es bei den Roten Teufeln am Samstag immerhin zu einem torlosen Remis. FOTO: Markus Hagen
Kaiserslautern. Team von Trainer Thorsten Lahm erkämpft durch Remis einen weiteren wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Von Markus Hagen

Mit dem torlosen Remis schienen nach Abpfiff nur Spieler und Verantwortliche des FSV Jägersburg zufrieden. Die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern hatte sich in seinem Heimspiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar am Samstag auf dem Fröhnerhof mehr erhofft. „Mit dem Punkt und der gezeigten Leistung kann ich einverstanden sein, wenn ich mir auch mehr Offensivkraft in den 90 Minuten von meiner Mannschaft gewünscht hätte“, bilanzierte Jägersburgs Trainer Thorsten Lahm. FCK-Coach Hans-Werner Moser sah auch nur wenige zufriedenstellende Angriffe seines Teams. Denn die Gäste aus dem Saarland kämpften leidenschaftlich und machten es den Roten Teufeln äußerst schwer.

Die erste Chance der Partie vor 80 Zuschauern hatte der Gastgeber aus Kaiserslautern, als Hüseyin Cakmak (6.) am glänzend reagierenden FSV-Torwart Mirko Gerlinger scheiterte. Sechs Minuten später hätte auch Jägersburg beinahe über den ersten Treffer der Begegnung jubeln können: Emanuel Luis Kiefer traf aber nur den Pfosten. Diese Aktion war aber dann auch die einzige echte Tormöglichkeit für den FSV Jägersburg. „Der letzte Ball und Pass in die Tiefe kam nicht an. Da hätten wir schon mehr machen können“, erklärt Thorsten Lahm. Im Laufe der Partie forderte er seine Mannen auf, „mehr Mut nach vorne zu zeigen“. Mit der Defensivarbeit vom Mittelfeld bis zurück vors eigene Gehäuse konnte er aber hochzufrieden sein. Der FSV stellte gut zu, machte die Räume eng und setzte sich auch oft in den Zweikämpfen durch. So dauerte es bis zur 36. Minute, ehe Kaiserslauterns U23 durch Antonio Jonjic die nächste Möglichkeit hatte. Seinen Abpraller von einem Jägersburger Bein lenkte Gerlinger mit seiner nächsten Glanzparade über die Latte.

In der 61. Minute wäre auch der FSV-Schlussmann machtlos gewesen, als ein 25-Meter-Schuss von Losif Maroudis an den Pfosten krachte. Der 1. FC Kaiserslautern II hatte zwar weiterhin etwas mehr Ballbesitz, aber in der Offensive fanden sie keine Mittel, um sich entscheidend gegen die Jägersburger Defensivabteilung zu behaupten. Auf diese konzentrierten sich die Gäste auch in der zweiten Hälfte und suchten dabei zu wenig die Chance, die Pfälzer in deren Strafraum zu gefährden. Nachdem Mohamed Mourabet (72.) eine Doppelchance aus wenigen Metern vor dem Tor von Mirko Gerlinger vergab, konnte Jägersburg aufatmen. Es blieb beim torlosen Unentschieden.



Mit dem Remis sammelte Jägersburg immerhin einen wichtigen Zähler im engen Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Oberliga. „Wir haben einen Punkt gegen eine auf technisch hohem Niveau spielenden FCK geholt, der aggressiv aufgetreten ist“, fand Thorsten Lahm lobende Worte für seine Jungs, die in den 90 Minuten glänzend dagegen gehalten hätten. Das Unentschieden sei auch deshalb verdient, weil der FSV Jägersburg gegen die Kaderschmiede der Roten Teufel kaum etwas zugelassen hätte.