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Fußball-Oberliga
FSV Jägersburg im Kellerduell unter Druck

Oberliga Rheinland-PfalZ/Saar . Gegen Schlusslicht Emmelshausen zählt für das Team von Trainer Thorsten Lahm nur ein Sieg. Von Markus Hagen

Gute Leistungen werden zur Zeit beim inzwischen abstiegsbedrohten Oberligisten FSV Jägersburg nicht entsprechend mit Ergebnissen und Punkten belohnt. Trotz ansprechenden Darbietungen auf dem Rasen stand das Team von Trainer Thorsten Lahm zuletzt bei der 1:3-Auswärtsniederlage und dem 1:1 am Mittwoch im Nachholspiel beim TuS Koblenz fast mit leeren Händen da.

Vor dem heutigen Samstag- und Heimspiel um 15.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, TSV Emmelshausen, haben die Lila-Weißen aus Jägersburg nur noch einen knappen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem möglichen ersten Abstiegsrang 14.

„Höchste Zeit also, endlich wieder einen Dreier einzufahren“, sagt FSV-Trainer Thorsten Lahm. Einige Probleme sieht er aber diesbezüglich auf seine weiterhin personell arg gebeutelte Mannschaft zukommen. „Man darf nicht vergessen, dass unsere Spiele am Samstag in Völklingen und am Mittwoch in Koblenz sehr viel Kraft kosteten. Emmelshausen kommt ausgeruht zu uns.“ Lahm rechnet zudem damit, dass sich der Gegner in der eigenen Spielhälfte verstecken wird. „Das wird alles andere als einfach für uns. Meine Spieler müssen geduldig sein, aufpassen, dass sie nicht in einen Konter der Emmelshauser reinlaufen.“ Konzentration und Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen fordert der Jägersburger Coach von seiner Mannschaft über die 90 Minuten.



 Kämpferisch und spielerisch habe er seiner Mannschaft in den letzten beiden Auswärtsspielen keinen Vorwurf machen können. „Die beiden Spiele verliefen zwar nicht optimal, weil wir leider bei den vier Gegentoren zuviele Fehler machten, aber es gab mehr Lichtblicke als Schatten.“ Nun gelte es, diese Fehler und unnötigen Gegentore zu vermeiden und im Angriff die möglichen Torchancen gut zu verwerten, um sich mit einem Dreier gegen den TSV Emmelshausen wieder Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Auf Niklas Holzweißig muss der FSV aus privaten Gründen verzichten. Zudem fallen weiter Jan Reiplinger, Tim Schäfer, Sergej Littau und Frederik Ehrmann aus.