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Derbyzeit
Stadtderby erstmals an der Römerstraße

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Stadtrivalen hat sich der TSC Zweibrücken um Sayfedine El-Khadem (li.) vergeblich abgerackert. Die SG VBZ/SVI setzte sich knapp mit 2:1 durch.
Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Stadtrivalen hat sich der TSC Zweibrücken um Sayfedine El-Khadem (li.) vergeblich abgerackert. Die SG VBZ/SVI setzte sich knapp mit 2:1 durch. FOTO: Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Die SG VBZ-Ixheim empfängt am Samstag, 18 Uhr, den Stadtrivalen TSC Zweibrücken. Von Fritz Schäfer

Wieder ist Derbyzeit in Zweibrücken. Am Samstag, 18 Uhr, treffen die beiden Zweibrücker Fußball-Landesligisten wieder aufeinander. Und doch gibt es was Neues. Erstmals wird das Derby nach dem Zusammenschluss der Mannschaften der VB Zweibrücken und des SV Ixheim die Partie an der Ixheimer Römerstraße ausgetragen. Damit heißt es am Samstag auch nicht Grün gegen Rot, sondern Grün-Gelb gegen Rot.

„Die Spieler sind schon heiß auf das Spiel“, schildert der Trainer der SG VBZ-Ixheim, David Schwartz, die Situation in der Mannschaft. Man werde seit vielen Tagen auf das Spiel angesprochen. „Daran merkt man, dass das kein normales Spiel ist.“ Auch wenn der Trainer die Spannung herausnehmen möchte. Aber wenn am Samstag wieder zwischen 700 und 1000 Zuschauer am Platz sind, merkt jeder, dass das ein besonderes Spiel ist. Schwartz: „Die Spieler freuen sich darauf, vor einer solchen Kulisse zu spielen.“

Der 2:0-Sieg gegen Bundenthal am vergangenen Sonntag habe der Mannschaft „Mut gemacht“ für die weitere Saison. „Das war wichtig nicht nur für das Derby“, sagt Schwartz. Denn die SG benötige nicht nur die Derbypunkte, um den Klassenverbleib zu schaffen. „Auch wenn die Derbysiege mehr gefeiert werden.“



Mit der Rückkehr der Angreifer Sebastian Meil und Luca Genova hat die SG VBZ-Ixheim wieder an Durchschlagskraft gewonnen. Dazu sorgt der ebenfalls in die Mannschaft zurückgekehrte Jannick Rinner für mehr Sicherheit in der Abwehr. Wobei sich die Aufstellung erst am Spieltag ergebe, sagt Schwartz. Der SG-Trainer schätzt den TSC hoch ein. „Der TSC steht nicht umsonst vorne in der Tabelle.“ Der Lokalrivale habe eine gute Mannschaft mit einigen starken Einzelspielern. Insofern erwartet Schwartz einen offensiv ausgerichteten Gast. „Aber auch wir wollen das Spiel gewinnen.“

Sanel Nuhic nutzte das zweite spielfreie Wochenende, um die SG VBZ-Ixheim zu beobachten. Auch wenn er die Spieler alle kennt. „Die haben sehr kompakt gestanden und Bundenthal keine Chance gelassen“, kommentiert Nuhic. Die Mitwirkung der beiden gefährlichen Angreifer könne den Unterschied ausmachen. „Wir wissen wie wir spielen müssen, um zu gewinnen“, sagt Nuhic. Das müsse seine Mannschaft am Samstag auch auf den Platz bringen.

Nuhic möchte im Vorfeld die Emotionen seiner Spieler herunterfahren. Allerdings weiß er auch, dass das schwer ist. Auch seine Spieler würden vor dem Derby angesprochen. „Das ist halt ein Thema in der Stadt. Auch wenn es auch für das Spiel nur drei Punkte gibt.“ Entscheidend sei, welche Mannschaft am besten die Nervosität in den Griff bekommt. „Die hoffentlich vielen Zuschauer machen das nicht leichter.“ Allerdings sei ein große Kulisse, „das Salz in der Suppe. Das wollen wir Fußballer doch auch.“ Ob die zweiwöchige Zwangspause positiv oder negativ ist, könne er nicht beantworten. Es kann sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil sein.