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1. FC Kaiserslautern
FCK appelliert wegen Geldstrafen an eigene Fans

Kaiserslautern. Nach mehreren Geldstrafen durch den Deutschen Fußball-Bund hat Drittligist 1. FC Kaiserslautern in einem offenen Brief einen Appell an seine Fans gerichtet. „Das Werfen von Gegenständen muss dringend aufhören! dpa

“, hieß es darin. „In der finanziell extrem angespannten Situation, in der die Verantwortlichen der Roten Teufel alles unternehmen, um den FCK wirtschaftlich zu stabilisieren, zählt jeder Euro. Daher haben wir kein Verständnis, wenn durch Fehlverhalten Einzelner dem Verein wissentlich finanzieller Schaden zugefügt wird.“ Die Pfälzer wurden in dieser Saison vom DFB-Sportgericht bereits vier Mal für das Werfen von Gegenständen und Zünden von pyrotechnischen Gegenständen rechtskräftig verurteilt. Dafür wurden insgesamt rund 14 000 Euro fällig. Auch in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause gegen Großaspach und beim FC Ingolstadt war es zu Vorkommnissen gekommen. „Die Strafen, die der FCK hierfür zahlen muss, sind jetzt schon höher als in der kompletten vergangenen Spielzeit und es erwarten uns noch 16 Spiele, inklusive dem emotionsgeladenen Derby gegen Waldhof Mannheim am 29. Februar“, schrieb der Verein auf seiner Homepage. „Jeder, der hierbei mitmacht, schadet dem FCK.“

Der 1. FC Kaiserslautern bangt derweil um den Einsatz von Timmy Thiele und Lucas Röser im Heimspiel gegen Preußen Münster am Samstag (14.00 Uhr). Thiele erlitt im DFB-Pokalspiel gegen Düsseldorf (2:5) bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler Niko Gießelmann eine leichte Gehirnerschütterung. Röser zog sich in der zweiten Halbzeit eine Sprunggelenkverletzung zu.