| 22:18 Uhr

Viel los in Jägersburg
FSV vor der nächsten Herausforderung

Der FSV Jägersburg, hier im gut besuchten Ligaspiel gegen den Stadtrivalen FC Homburg, kämpft dafür, auch beim Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken im eigenen Sportpark auflaufen zu dürfen.
Der FSV Jägersburg, hier im gut besuchten Ligaspiel gegen den Stadtrivalen FC Homburg, kämpft dafür, auch beim Pokal-Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken im eigenen Sportpark auflaufen zu dürfen. FOTO: Markus Hagen
Jägersburg. Heute Abend geht es für die Jägersburger mit der Oberliga-Partie gegen Morlautern weiter. Der Vorstand hat zudem mit der Organisation des Pokal-Halbfinals gegen Saarbrücken alle Hände voll zu tun. Von Markus Hagen

Seit der Auslosung des Saarlandpokal-Halbfinals dreht sich beim FSV Jägersburg nicht mehr nur alles um die Oberliga. Viel Aufwand ist mit der Partie gegen den Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken verbunden. Davon wollen sich die Lila-Weißen aber nicht beirren lassen. Ihr Augenmerk gilt vorerst alleine den Ligaspielen. Und mit dem klaren 3:0-Sieg beim FV Engers hat sich der FSV Jägersburg im vierten Spiel nach der Winterpause über den ersten Sieg freuen dürfen. Bereits heute Abend besteht für das Team von Trainer Thorsten Lahm die Gelegenheit, nachzulegen. Um 19 Uhr empfängt der FSV den Tabellenfünfzehnten SV Morlautern.

„Klar wollen wir nach unserem Sieg in Engers zuhause gegen die abstiegsbedrohten Morlauterer drei weitere Punkte“, erklärt der Coach optimistisch. Wenn auch erneut der Ausfall einiger Stammspieler droht. Mit Tim Schäfer (Zerrung), Tom Koblenz (Bluterguss), Niklas Holzweißig (Magenprobleme), Florian Hasemann (Rotsperre), Moritz Braun (Wadenprobleme) und Daniel Dahl (Muskelfaserriss) fehlten dem FSV in Engers gleich sechs Spieler. Der eine oder andere könnte heute Abend wieder dabei sein. Lahm hofft auf die Rückkehr von Koblenz, Braun und Schäfer. „Mal sehen, wer wieder fit ist“, sagt Lahm. Sein Kader sei aber trotz der Ausfälle stark besetzt. „Wir haben zumindest in Engers gesehen, dass die anderen Spieler qualitätsmäßig mithalten können.“

Der SV Morlautern stecke zurzeit in einer Krise. „Aber der Gegner kämpft um jeden Punkt für den Ligaverbleib. Die Partie wird kein Zuckerschlecken für uns“, sagt Lahm. Er erwartet, dass seine Mannschaft konzentriert in der Defensive arbeiten und den Gegner nicht unterschätzen wird. „Im Angriff sind wir immer für ein bis zwei Tore gut. Wenn wir hinten gut stehen und vorne unsere Möglichkeiten verwerten,  sollte der nächste Dreier möglich sein“, zeigt sich der FSV-Trainer zuversichtlich.



Unterdessen haben der FSV-Sportvorsitzende Werner Finken und sein Vorstandskollege Martin Germann nach dem Urteil des Verbandes gegen den Pokal-Halbfinalgegner, den Regionalligisten 1. FC Saarbrücken, nun alle Hände voll zu tun. „Nach den Sanktionen sollte es nun möglich sein, statt im Homburger Waldstadion auf unserer eigenen Anlage in Jägersburg zu spielen – und damit ein echtes Heimspiel zu haben“, zeigte sich Finken gestern Vormittag noch zuversichtlich. Doch gegen die 5000-Euro-Strafe und die Auflage, nur noch 100 Fans des 1. FC Saarbrücken mit personalisierten Eintrittskarten zu dem Halbfinale zuzulassen (wir berichteten), hat der FCS nun Einspruch eingelegt. Erst am Donnerstag falle die endgültige Entscheidung, erklärte Werner Finken gestern und ergänzte: „Somit verzögert sich die Entscheidung noch.“ Dennoch werde der FSV mit Polizei und Verband Gespräche führen, um die Austragung dieses besonderen Spiels im Sportpark in Jägersburg zu ermöglichen. Eventuell wird auch der Termin für das Halbfinale gegen Saarbrücken noch geändert. Derzeit ist der Pokalknaller für Mittwoch, 11. April, 19 Uhr, angesetzt.